Henrik Lindstrot (Foto: Iris Hensel)
Henrik Lindstrot (Foto: Iris Hensel)

Drei Medaillen bei den Deutschen Langstrecken-Meisterschaften

Bei den Deutschen Langstrecken-Meisterschaften am Samstag in Mainz starteten auch fünf Athlet*innen der LG Olympia Dortmund und sie kehrten mit einer Gold- sowie zwei Bronzemedaillen an die Strobelallee zurück. Den Titel sicherte sich Henrik Lindstrot über 10.000 Meter der männlichen Jugend U20. Linn Kleine und Maximilian Feist liefen in der U23 jeweils auf den dritten Platz.

Über 10.000 Meter der männlichen Jugend U20 schlug das Teilnehmerfeld von Beginn an ein gemächliches Tempo ein, und so ging es hier weniger um die Zeit als um den Kampf um die Medaillen. Auf der letzten Runde zündetete LGO-Läufer Henrik Lindstrot, der im vergangenen Jahr Silber bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Heilbronn über 2000 Meter Hindernis der U18 gewann, den Turbo und lief schließlich unangefochten zum Sieg. In 32:59,35 Minuten blieb der Schützling von Christof Neuhaus noch knapp unter der 33-Minuten-Marke.

Im Lauf über 10.000 Meter der weiblichen U23 lief Linn Klein ein sehr gleichmäßiges Rennen. Dann setzte sie zu einem starken Endspurt an, lief den letzten Kilometer in 3:12 Minuten und drückte schließlich in ihrem ersten 10.000 Meter-Bahnrennen ihre Straßenlauf-Bestzeit um 1:40 Minuten auf starke 34:19,42 Minuten und sicherte sich damit die Bronzemedaille hinter Eva Dieterich (Laufteam Kassel; 33.39,31 Min.) und Blanka Dörfel (SCC Berlin; 33:54,69 Min.). Damit erfüllte die 19-Jährige zum auch die Norm für die U23-Europameisterschaften (08. bis 11. Juli in Bergen/Norwegen) und war überglücklich mit dieser Leistungssteigerung. „Linn hat mich heute überrascht mit einem unglaublich starken Rennen. Ich wusste, dass sie gut drauf ist. Aber so eine schnelle Zeit hätte ich noch nicht erwartet. Das war wirklich top," freute sich auch ihr Trainer Pierre Ayadi.

Für die zweite Bronzemedaille des Tages sorgte Maximilian Feist in der männlichen U23. Für den bisherigen Mittelstreckenspezialisten war es der erste Auftritt über 10.000 Meter auf der Bahn und mit seiner Zeit von 30:04,86 Minuten verbesserte er seine Straßenlauf-Bestzeit um über eine Minute. Zwar bekam er während des Rennens starke Rückenschmerzen und musste das Tempo für zwei Runden deutlich reduzieren, doch dann kämpfte er sich zurück und gewann mit der Bronzemedaille sein erstes Edelmetall seit zwei Jahren. Im gleichen Rennen startete auch Clemens Erdmann, der jedoch nach rund zwei Kilometern mit Atemproblemen zu kämpfen hatte und nach der Hälfte des Rennens aufgeben musste.

Nicht ihren besten Tag erwischte Rahel Brömmel über 5000 Meter der weiblichen Jugend U20. In ihrem ersten Rennen über diese Distanz hatte sie mit vielen Schubsereien und Tempoverschärfungen zu kämpfen und konnte so die guten Leistungen im Training sowie des 10 Kilometer-Laufes in Dresden nicht ganz umsetzen und musste sich so mit einer Zeit von 17:05,50 Minuten und Platz 8 zufriedengeben.

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