Henrik Krause (Foto: Jens Priedemuth)
Henrik Krause (Foto: Jens Priedemuth)

Langsprint-Staffeln des DLV verpassen Finaleinzug bei World Athletics Relays

Bei den World Athletics Relays, den inoffiziellen Staffel-Weltmeisterschaften, am vergangenen Wochenende im polnischen Chorzów haben die 4 x 400 Meter-Staffeln der Männer sowie die Mixed-Staffel des DLV jeweils den Finaleinzug verpasst und müssen nun um die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio bangen. In der Männer-Staffel kam LGO-Langsprinter Manuel Sanders zum Einsatz, in der Mixed-Staffel lief der amtierende deutsche Hallenmeister, Henrik Krause.

Im Vorlauf über 4 x 400 Meter der Männer verpasste das DLV-Quartett mit Tobias Lange (TSV Bayer 04 Leverkusen), Marvin Schlegel (LAC Erdgas Chemnitz), Torben Junker (TV Wattenscheid 01) und LGO-Langsprinter Manuel Sanders als Schlussläufer das angestrebte Finale. Sie belegten hinter Botswana, Italien und Gastgeber Polen den vierten Platz in 3:05,83 Minuten. Anfangs hielt die deutsche Staffel noch mit den Läufern aus Italien und Polen mit, musste aber später auch aufgrund eines unglücklichen Staffelwechsels abreißen lassen. Für den Einzug in den Endlauf wäre eine Zeit von unter 3:05 Minuten notwendig gewesen. In der Endabrechnung belegten sie den elften Platz und verpassten damit den zehnten Rang, der ihnen die Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2022 in Eugene beschert hätte, nur knapp. Eine Chance bleibt den deutschen Langsprintern jetzt noch: die Team-EM am 29./30. Mai an selber Stelle und die Qualifikation über eine Top-Zeit, für die dann alles zusammenpassen muss.

Die Mixed-Staffel hatte ebenfalls kein Glück. LGO-Athlet Henrik Krause hatte die Staffel ins Rennen gebracht, Luna Thiel sortierte sich zunächst auf Rang sechs ein und wechselte auch an dieser Position auf Hannah Mergenthaler, die auf der Zielgeraden noch einen Platz gutmachen konnte, welchen Johannes Trefz beim Wechsel verteidigte und dann auch als Fünfter nach 3:19,19 Minuten ins Ziel brachte. Damit verpasste das Quartett nicht nur den Finaleinzug der besten Acht, sondern auch um eine Hundertstelsekunde die Qualifikation für die WM 2022 in Eugene. Über die Staffelzeit von der WM 2019 in Doha wäre die deutsche Staffel jedoch aktuell über die Weltrangliste für Olympia qualifiziert. Bundestrainer Edgar Eisenkolb sagte anschließend, dass diese Zeit bei einem Meeting in den kommenden Wochen noch verbessert werden soll.

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