Constantin Rutsch, Elias Schreml
Constantin Rutsch, Elias Schreml

2 x Gold, 1 x Silber bei Jugend-DM in Sindelfingen!

Bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften im Glaspalast in Sindelfingen holte das große Team der LG Olympia gleich zwei Goldmedaillen, eine Silbermedaille sowie vier weiteren Top-Acht-Platzierungen und sorgte damit für ein tolles Resultat. Gold gab es für Constantin Rutsch im Stabhochsprung sowie Elias Schreml im Lauf über 3000 Meter der männlichen Jugend. Die Silbermedaille ging an das 3 x 1000 Meter-Trio der Männer, deren Titelkämpfe im Rahmen der Jugend-Meisterschaften ausgetragen wurden.

Die Favoritenbürde war für Constantin Rutsch bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen nicht zu groß. Obwohl der Schützling von LGO-Trainer Kai Atzbacher vor dem Wettkampf recht nervös war, meisterte er im Stabhochsprung seine Aufgabe bravourös. Erst bei 4,70 Meter stieg er in den Wettbewerb ein, übersprang diese Höhe gleich im ersten Versuch und ließ die nächste Höhe von 4,80 Meter aus, so dass es erst bei 4,90 Meter für ihn weiterging. Auch diese Höhe nahm er gleich im ersten Anlauf. Als er dann als einziger die anschließende Höhe von exakt 5,00 Metern als einziger Teilnehmer übersprang, war ihm der Titel nach nur drei Sprüngen nicht mehr zu nehmen. „Ich war vorher so kribbelig, weil ich wusste, dass ich als Favorit in diesen Wettkampf gehe. Aber die Stimmung war gut und die Halle warm, so dass man zwischen den Sprüngen nicht ausgekühlt ist“, berichtete der Stabartist anschließend. Im gleichen Wettbewerb sprang Jonas Wolf mit 4,40 Meter auf Rang 8.

Elias Schreml hatte für die 1500 Meter und 3000 Meter gemeldet. Der 18-Jährige entschied sich für die längere Distanz und lag damit richtig. Nach einem langgezogenen Spurt sicherte er sich den Titel in ausgezeichneten 8:33,48 Minuten vor Marius Abele (SSC Hanau-Rodenbach, 8:37,75 Min.) und Paul Sprecht (VfL Sindelfingen, 8:39,52 Min.). „Der Lauf war eigentlich sehr kontrolliert und konstant. Es war gut, dass ich nicht direkt nach vorn gelaufen bin, sondern noch ein bisschen im Windschatten. Am Ende, die letzten 400 Meter, habe ich dann versucht, alles zu geben,“ sagte der letztjährige 10.000 Meter-Meister, der schon manch ein Rennen durch seine enorme Spurtkraft für sich entschieden hat.

Das war eine Überraschung: Obwohl die LG Olympia in der 3 x 1000 Meter-Staffel der Männer nicht in Bestbesetzung antrat, erkämpfte sich das Trio in der Besetzung Constantin Feist, Steffen Baxheinrich und Maximilian Feist hinter der LG Region Karlsruhe (7:15,78 Min.) in 7:28,19 Minuten die Silbermedaille. „Diese Vizemeisterschaft bildete für uns einen erfolgreichen Abschluss dieser Meisterschaften, bei denen wir uns über drei Medaillen und mehrere gute Endkampfplatzierungen freuen konnten,“ bilanzierte der sportliche Leiter der LGO, Pierre Ayadi.

Glücklich war neben den beiden deutschen Jugendmeistern vor allem Amina Aletic, die im 3000 Meter Bahngehen als Fünfte in 15:50,48 Minuten das Ziel erreichte. Die Athletin von LGO-Coach Christof Neuhaus steigerte sich bei ihrer überzeugenden Vorstellung um 15 Sekunden. „Amina ist taktisch klug gegangen, zeigte in der Endphase großen Kampfgeist und hat alles herausgeholt, was für sie möglich war,“ lobte Christof Neuhaus. Auch Aminas Teamkollegin Charlotte Peter konnte zufrieden sein, denn sie konnte als Elfte in 16:52,41 Minuten ebenfalls eine neue Bestzeit verzeichnen.

Brenda Cataria-Byll wollte über 400 Meter eine „55“ vor dem Komma stehen haben. Das schaffte die frühere deutsche U18-Meisterin auch, als sie ihren Vorlauf souverän in erfreulichen 55,92 Sekunden gewann. Im Finale nahm die Viertelmeilerin wegen einer kleinen Verletzung, die sie sich tags zuvor in der 4 x 200 Meter-Staffel zugezogen hatte, vorzeitig den Gang heraus und konnte als Vierte in 58,97 Sekunden ihr Potential nicht abrufen. „Wir hatten vor dem Rennen abgesprochen, dass sie sich im Finale zurückhält, wenn Probleme auftauchen. Daran hat sie sich gehalten. Schließlich sollte sie im Hinblick auf die Freiluftsaison nichts riskieren,“ erläuterte ihr Coach Thomas Kremer. In der 4 x 200 Meter-Staffel führte Brenda Cataria-Byll ihre Teamkolleginnen Elayna Krisch, Emely Andreas und Lea Laux in Saisonbestzeit von 1:41,87 Minuten noch in den B-Endlauf, in dem das Dortmunder Quartett in 1:42,37 Minuten auf einen respektablen dritten Platz kam. Vivien Lipok war im B-Finale als Ersatz für sie eingesprungen. Elayna Krisch startete außerdem über 60 Meter und erreichte dort in 7,84 Sekunden das Halbfinale, wo sie sich auf 7,79 Sekunden steigern konnte. Ihre Teamkollegin Laura Stratmann kam im Vorlauf auf 8,04 Sekunden.

Der 1500 Meter-Lauf der weiblichen Jugend U20 war zahlen- und leistungsmäßig recht gut besetzt. Verena Meisl, die im Vorjahr deutsche U18-Meisterin im Freien über diese Distanz war, qualifizierte sich mit 4:40,94 Minuten problemlos für das Finale. Dort lief sie zunächst defensiv. Als dann die Post abging, musste sie mehrere Läuferinnen umkurven. Dabei kam sie zu Fall, rappelte sich aber wieder auf und kam noch als Zehnte in 4:41,49 Minuten ins Ziel. Im Vorlauf konnte sich außerdem Louisa Hassel über eine neue Bestzeit von 4:49,46 Minuten freuen.

Im Hochsprung belegte Emma Bol, die in Sindelfingen ihren 19. Geburtstag feierte, mit 1,68 Meter auf den neunten Rang. "Gold-Junge" Constantin Rutsch half nach seinem Stabhochsprung-Erfolg noch in der 4 x 200 Meter-Staffel aus. Mit Saisonbestzeit von 1:31,65 Minuten kam das LGO-Quartett in der Besetzung Louis Spigarski, Emil Bekker, Constantin Rutsch und Max Berger im Gesamtklassement auf einen guten zehnten Rang. Lasse Funck (1:59,22 Min.) und Mohamed Hamadi (1:59,88 Min.) konnten sich über 800 Mete der männlichen Jugend U20 leider nicht für das Finale qualifizieren.

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