Fünf Medaillen für LGO-Team bei U23-DM in Heilbronn!

Mit gleich fünf Medaillen und vier weiteren Top Acht-Platzierungen kehrte das LGO-Team von den Deutschen U23-Meisterschaften im Heilbronner Frankenstadion an die Strobelallee zurück. Dabei sorgten die jungen Athletinnen und Athleten für einige angenehme Überraschungen. Für die beste Platzierung sorgte dabei das 3 x 1000 Meter-Trio mit den U20-Jugendlichen Steffen Baxheinrich, Maximilian Feist und Elias Schreml, das sich in schnellen 7:26,37 Minuten souverän den Titel unter allen 17 angetretenen Staffeln sicherte.

Bereits nach rund 600 Metern übernahm Steffen Baxheinrich die Spitze und schickte Maximilian Feist mit gut 25 Metern Vorsprung ins Rennen. Der musste sich jedoch dem Angriff von Robert Baumann, dem Sohn des Olympiasiegers Dieter Baumann erwehren, ließ ihn routiniert aufschließen, um dann davon zu ziehen. Er übergab den Stab anschließend an Elias Schreml, der nichts mehr anbrennen ließ. Auf Rang 6 beendete die zweite Formation mit Sebastian Nihues, Max Nores und Constantin Feist nach 7:41,02 Minuten das Rennen.

Für Johanna Bechthold waren die U23-Meisterschaften ein anstrengedes, aber sehr erfolgreiches Wochenende. Bereits am ersten Meisterschaftstag standen für sie vier Rennen auf dem Programm. Zunächst lief sie gemeinsam mit Laura Stratmann, Nina Braun und Lea Kurdelbaum nach 46,25 Sekunden ins Finale über 4 x 100 Meter. Anschließend entschied sie ihren 100 Meter-Vorlauf in neuer Bestzeit von 11,58 Sekunden für sich. Im Halbfinale legte sie mit schnellen 11,50 Sekunden noch einmal zu, ehe sie im Finale in der gleichen Zeit auf Rang 3 lief und sich damit die erste Einzelmedaille ihrer Karriere sicherte. Etwas Pech hatte dagegen Nina Braun, die im Halbfinale mit 11,81 Sekunden zwar eine neue Saisonbestzeit erzielte, das Finale jedoch um eine Tausendstelsekunde verpasste. Sie wurde allerdings durch "Bronze" über 4 x 100 Meter entschädigt. Das LGO-Quartett lief im Finale 46,51 Sekunden und sorgte nur neun Hundertstel hinter dem Vizemeister TV Gladbeck mit der Bronzemedaille für einen unerwarteten Erfolg.

Christina Honsel ließ den Hochsprung-Wettbewerb zu einer wahren Zitterpartie werden. Während sie die ersten beiden Höhen gleich im ersten Versuch meisterte, leistete sie sich bei 1,74 Meter einen Fehlversuch. Für 1,78 Meter und damit Einstellung ihrer Saisonbestleistung benötigte sie sogar drei Anläufe. Aber dann übersprang sie auch die nächste Höhe von 1,81 Meter, stellte damit ihre zwei Jahre alte Bestmarke ein und sicherte sich hinter Mareike Max (SV Werder Bremen; 1,81 m) die Silbermedaille. Nicht ganz so gut lief es dagegen bei Kerstin Geisweller. Sie musste sich mit 1,74 Meter und Rang 6 zufrieden geben.

Patricia de Graat lief im 1500 Meter-Vorlauf nach 4:35,18 Minuten soueverän ins Finale. Dort kam es zu einem Bummelrennen und nach etwa der Hälfte des Laufes kam es zu Rempeleien, bei denen Patricia de Graat zu Fall kam. Doch statt aufzugeben, stand sie auf und kämpfte sich mit tollem Einsatz wieder an das Läuferfeld heran und eroberte sich nach einer schnellen Schlussrunde noch die Bronzemedaille. In einem taktischen 5000 Meter-Hitzerennen befand sich Steven Orlowski bis 1000 Meter vor Schluss in der Spitzengruppe, doch dann stürzte direkt vor ihm ein anderer Läufer, er musste abstoppen und ausweichen, so dass er im Kampf um die Medaillen nicht mehr eingreifen konnte. Dennoch lief er in 15:07,59 Minuten auf einen guten siebten Platz.

Zoe Jakob war die Jüngste im Feld der Stabhochspringerinnen und für sie war es wichtig, Sicherheit bei großen Wettkämpfen außerhalb des heimatlichen Stadions zu gewinnen. Sie meisterte als Sechste gute 3,80 Meter. Dass Constantin Rutsch bei 4,70 Metern beginnen musste und die Latte anschließend sofort auf 4,90 gelegt wurde, war für ihn noch ungewohnt. So blieb er mit 4,70 Meter und Rang 10 unter Wert. Im Diskuswurf kamen viele Athleten nicht mit dem glatten Ring zurecht. So ging es auch Michael Fischer und Sara van Ohlen, die sich mit 47,47 Meter (Rang 10) bzw. 39,43 Meter (Rang 15) zufrieden geben mussten.

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