v.l.n.r: Pierre Ayadi, Elias Schreml, Kerstin Geisweller, Jürgen Wallinda-Zilla
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LGO-Athleten mit guten Aussichten zur U23-DM nach Heilbronn

Am kommenden Wochenende stehen mit den Deutschen U23-Meisterschaften in Heilbronn die ersten nationalen Titelkämpfe der Saison auf dem Programm. Hier schickt die LGO gleich elf Einzelstarterinnen und -starter sowie drei Staffeln ins Rennen. Das ist das größte Team seit 2010, das die Dortmunder Leichtathletik-Vereinigung zu Deutschen Junioren-Meisterschaften entsendet. 2017 gewannen die "Rothemden" zwei Medaillen und schafften fünf weitere Top-Acht-Platzierungen. "Wir haben in Heilbronn auf jeden Fall die Möglichkeit, an dieses Ergebnis anzuknüpfen," gab sich der sportliche Leiter der LGO, Pierre Ayadi, am Montag bei einer Pressekonferenz im Dorint Hotel "An den Westfalenhallen" in Dortmund optimistisch. Auch LGO-Vize-Präsident Jürgen Wallinda-Zilla gibt sich zuversichtlich: "Ich bin fest davon überzeugt, dass sich der positive Trend unserer Athletinnen und Athleten in Heilbronn fortsetzen wird."

Kerstin Geisweller, die zwei Jahre wegen einer Patellasehnen-Verletzung keinen Wettkampf bestreiten konnte, schöpft wieder Hoffnung, denn vor rund drei Wochen meisterte sie in beim Meeting in Sinn 1,78 Meter und zeigte damit, dass mit ihr wieder zu rechnen ist. In Heilbronn will die 21-Jährige ihre aktuelle Bestleistung von 1,80 Meter ins Visier nehmen. "Da ich so lange ausgesetzt habe, fehlt mir noch die Routine, aber das wird sich von Wettkampf zu Wettkampf ändern. Seit meinem ersten Technik-Training im April dieses Jahres bin ich wieder schmerzfrei. Darauf kann ich aufbauen," betonte die frühere Zweite der Deutschen Jugend-Meisterschaften (2015 in Jena). Gespannt ist man im Hochsprung auch auf den Auftritt von Christina Honsel, die wie Kerstin Geisweller in den letzten Jahren verletzungsbedingt in ihrer Leistungsentwicklung gehemmt wurde.

Im Sprintbereich der Frauen hat Johanna Bechthold für die 100 Meter- und 200 Meter-Distanz gemeldet. Dabei steht sie mit ihrer Meldezeit von 11,66 Sekunden auf Platz 7 der Meldeliste über 100 Meter. Auch Nina Braun sucht über 100 Meter ihre Chance. In der 4 x 100 Meter-Staffel der Frauen tritt die LGO als Titelverteidiger an, doch wird es schwer werden, diesen erfolgreich zu verteidigen. In welcher Aufstellung die Staffel antreten wird, will LGO-Coach Sebastian Fiene erst vor Ort entscheiden.

Über 3 x 1000 Meter wird die LGO in Heilbronn mit zwei Staffeln antreten. Hierfür stehen LGO-Trainer Pierre Ayadi mit Elias Schreml, Steffen Baxheinrich, Maximilian Feist, Max Nores, Sebastian Niehues und Constantin Feist gleich sechs Jugendliche zur Verfügung. Insgesamt werden in Heilbronn 20 Staffeln antreten. Entsprechend hoch hängen die Trauben. Trotzdem hofft Pierre Ayadi auf eine Medaille. Allerdings, so vermutet er, müssen seine Schützlinge dafür mindestens 7:20 Minuten und schneller laufen. Im 5000 Meter-Lauf möchte Steven Orlowski, der in diesem Jahr seine Bestzeit auf 14:44,75 Minuten drückte, unter die ersten Acht kommen.

Patricia de Graat wird sich auf die 1500 Meter-Distanz konzentrieren, auf der sie in diesem Jahr bereits zweimal in den Bereich ihrer persönlichen Bestzeit rannte. Die frühere Deutsche U18-Meisterin ist zu Jahresbeginn in die U23-Klasse aufgerückt und muss sich daher in Heilbronn gegen eine teilweise zwei Jahre ältere Konkurrenz behaupten. Ihr Ziel ist die Endlaufteilnahme, dann will sie sich neu orientieren. Die 1500 Meter-Spezialistin kann im Frankenstadion couragiert auftreten, denn sie steht momentan mit 4:23,98 Minuten auf Platz sechs der aktuellen DLV-Juniorenbestenliste.

In einem steilen Aufwind befindet sich momentan Stabhochspringer Constantin Rutsch, der sich vor kurzem über 4,90 Meter schwang. Der Schützling von LGO-Trainer Kai Atzbacher betrachtet die U23-Meisterschaften, bei denen er gegen eine teilweise fünf Jahre alte Konkurrenz springen muss, lediglich als Übergangsstation. Sein Ziel bilden vielmehr die Deutschen Jugend-Meisterschaften in Rostock, wo er wesentlich bessere Aussichten hat. Seine Kollegin Zoe Jakob verbesserte sich vor kurzem in Soest auf hervorragende 4,05 Meter. Damit rangiert sie auf Platz drei der Meldeliste und könnte für eine Überraschung sorgen. Etwas schwieriger hat es dagegen Diskuswerfen Michael Fischer, der mit der neuntbesten Weite gemeldet ist. Ebenfalls im Diskuswurf tritt Sara van Ohlen an, die sich mit neuer Bestweite von 42,41 Meter für die Titelkämpfe qualifizieren konnte.

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Livestream

leichtathletik.de überträgt die Deutschen U23-Meisterschaften in Heilbronn an allen beiden Tagen live. Hier geht's zum Livestream: U23-DM 2018 in Heilbronn live

Ergebnisse

Live-Ergebnisse gibt es hier: Ergebnisse U23-DM 2018 in Heilbronn

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