Elias Schreml, Mohamed Mohumed, Maximilian Feist
Elias Schreml, Mohamed Mohumed, Maximilian Feist

LGO-Trio holt mit Westfalenrekord Silber bei DM in Nürnberg!

"Wir sind mit dem Ergebnis unserer Athletinnen und Athleten bei den Deutschen Meisterschaften sehr zufrieden," zog der sportliche Leiter der LG Olympia, Pierre Ayadi, eine positive Bilanz der Titelkämpfe der Männer und Frauen sowie der Jugend-Staffeln im Max-Morlock-Stadion in Nürnberg. Für der beste Resultat sorgte die 3 x 1000 Meter-Staffel der männlichen Jugend, die in 7:21,21 Minuten nicht nur die Silbermedaille erkämpfte, sondern auch den 29 Jahre alten Westfalenrekord, ebenfalls gehalten von der LGO, aus den Listen löschte.

Die Meisterschaften begannen mit den Vorläufen über 3 x 1000 Meter der männlichen Jugend. Hier schickte die LGO gleich drei Staffeln ins Rennen und zwei davon konnten sich für das Finale der besten Zehn qualifizieren. Im ersten Vorlauf erzielten Sebastian Niehues, Max Nores und Steffen Baxheinrich als Sieger ihres Laufes gute 7:38,29 Minuten und kamen damit problemlos weiter. Auch das zweite Trio der LG Olympia Dortmund mit Maximilian Feist, Mohumed Mohamed und Elias Schreml kam mit 7:39,13 Minuten ohne Schwierigkeiten ins Finale. Lediglich die dritte Staffel, eine reine U18-Formation, mit Derk Steffens, Daniel Krasemann und Lasse Funck schieden nach 7:57,55 Minuten aus.

Im Finale übernahm Maximilian Feist schnell die Führung, übergab den Stab als Erster an Mohumed Mohumed, der den Vorsprung zwischenzeitlich ausbauen konnte. Schlussläufer Elias Schreml lief mit handgestoppten 2:26 Minuten ebenfalls ein schnelles Rennen, doch musste er sich auf der Zielgeraden Tobias Rex von der StG LAC Erfurt geschlagen geben. Dennoch verbesserte das LGO-Trio den Westfalenrekord von Andreas Lorenz, Michael Jütting und Carsten Otte, gelaufen bei den Deutschen Meisterschaften 1989 in Hamburg, um über zwei Sekunden auf 7:21,21 Minuten. Der damalige Schlussläufer Carsten Otte gratulierte prompt: "Glückwunsch von Herzen an die drei Jungs, vielleicht hält der Rekord ja wieder 29 Jahre." Und er erinnert sich: "Wir sind damals auch Zweite geworden und mich hat gewundert, dass der Rekord so lange gehalten hat. Das Rennen damals war Mist. Ich habe als Erster das Holz bekommen, bin vorne eine 2:21 gelaufen und wurde im Endspurt besiegt." Der heute 47-Jährige ist nach wie vor eng mit der Leichtathletik verbunden. Seine Tochter Leni wurde im Trikot des SV Teuto Riesenbeck bei den NRW-Jugend-Meisterschaften vor einer Woche in Duisburg zweifache NRW-Meisterin über 100 Meter sowie über 80 Meter Hürden der W14.

"Wir sind als Favorit ins Rennen gegangen, daher wollten wir auch gewinnen. So ist aber der Sport. Man muss auch manchmal anerkennen, dass es Bessere gibt. Natürlich freuen wir uns über den Westfalenrekord, aber der Titel wäre uns natürlich lieber gewesen,“ erklärte LGO-Coach Pierre Ayadi. Lediglich ein kleiner Trost für ihn war, dass auch das zweite LGO-Trio mit Steffen Baxheinrich, Max Nores und Constantin Feist im Finale war und dort in 7:33,01 Minuten den sechsten Platz belegte. Die Staffel der weiblichen Jugend erledigte ihre Aufgabe Vorlauf über 3 x 800 Meter ebenfalls souverän. So erzielten Angelina Geitz, Linn Kleine und Franziska Käppler 6:55,11 Minuten und qualifizierten sich damit für das Finale. Dort ersetzte Lara Reifers Angelina Geitz und das Trio erkämpfte in in 6:56,86 Minuten den siebten Rang.

Torben Junker hatte den 400 Meter-Vorlauf souverän in 46,46 Sekunden für sich entschieden, obwohl er nicht bis zum Anschlag lief. Im Finale begann er das Rennen etwas zu verhalten. Als er auf der Zielgeraden attackierte, rückte er zwar heran, aber das war zu spät. "Als ich gemerkt habe, dass ich es nicht mehr schaffe, bin ich verkrampft". Dennoch steigerte er seine persönliche Bestzeit auf 46,17 Sekunden, aber das reichte an diesem Tag nur für Platz 5. "In Bestzeit nur Fünfter zu werden ist ärgerlich, aber nicht enttäuschend," urteilte sein Trainer Thomas Kremer und stellte fest: "Torben hat die guten Bedingungen nicht optimal genutzt und hat sicher dazu gelernt."

Im 100 Meter-Sprint der Frauen waren Hundertstelsekunden entscheidend. Johanna Bechthold zog mit 11,76 Sekunden als Vorlaufzweite ins Halbfinale ein. Dort steigerte sie sich zwar auf 11,69 Sekunden, doch verpasste sie hauchdünn um nur vier Hundertstelsekunden als Zehnte das Finale. Nina Braun wollte nur ihre Einsatzfähigkeit für die Staffel testen, so dass ihre 12,17 Sekunden wenig aussagen. Über 200 Meter bestätigte Johanna Bechthold durch 24,22 Sekunden bei leichtem Gegenwind ihre beständig gute Form, und Marilena Scharff kam mit 24,29 Sekunden bis auf sechs Hundertstelsekunden an ihre Bestzeit heran. Die 400 Meter begann sie jedoch zu zurückhaltend. Sie verbuchte zwar schnelle 55,21 Sekunden, ärgerte sich aber dann doch, dass ihr erneuter Angriff auf die 54 vor dem Komma misslang: "Damit bin ich nicht zufrieden, denn ich hatte mir etwas mehr ausgerechnet," sagte die 26-Jährige anschließend.

Für eine angenehme Überraschung sorgte das 4 x 100 Meter-Quartett der Frauen. Laura Stratmann, Nina Braun, Marilena Scharff und Johanna Bechthold nutzten mit guten Wechseln ihre läuferischen Möglichkeiten voll aus und konnten sich über 45,26 Sekunden und Platz 6 freuen. Patricia de Graat machte im 1500 Meter-Vorlauf zwar taktisch alles richtig, aber in dem stark besetzten Wettbewerb reichten gute 4:29,59 Minuten nur für Platz 14.

Höhe in Ordnung, Platzierung nicht. Im Hochsprung der Frauen, der von viel Regen begleitet wurde, stieg Christina Honsel bei 1,70 Meter in den Wettkampf ein, benötigte aber über 1,75 Meter drei Versuche, und das kostete sie eine bessere Platzierung. Höhengleich mit der Vierten belegte sie am Ende Rang 10. Kerstin Geisweller meisterte als Zwölfte 1,70 Meter. In seinem Abschiedsrennen hielt sich Michael Wilms achtbar. Er beendete die 3000 Meter Hindernis nach 9:05,93 Minuten als Elfter und schloss damit eine lange erfolgreiche Karriere ab. In einer Woche wird er jedoch dem LGO-Team bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Rostock noch einmal zur Verfügung stehen, wenn er mit der 3 x 1000 Meter-Staffel der Männer antritt.

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