Ullrich Sierau und Torben Junker
Ullrich Sierau und Torben Junker

Torben Junker holt Silber beim DM-Heimspiel!

Die Deutschen Hallenmeisterschaften in der mit 8000 Zuschauern an zwei Tagen ausverkauften Helmut-Körnig-Halle am vergangenen Wochenende waren die beste Empfehlung für künftige Leichtathletik-Veranstaltungen in einer umgebauten Arena an der Strobelallee. Auch die Athletinnen und Athleten der LG Olympia hinterließen mit einem Vize-Titel sowie vier weiteren Top 8-Platzierungen einen tollen Eindruck und warben für den Leichtathletik-Standort. Pierre Ayadi, sportlicher Leiter der LG Olympia, hob hervor: "Es hat sich mal wieder gezeigt, dass Dortmund und die Leichtathletik gut zueinander passen."

Im 400 Meter-Finale der Männer lief Torben Junker als Vorlaufschnellster auf Bahn 3 und hatte seinen stärksten Rivalen Thomas Schneider (TSV Bayer 04 Leverkusen) vor sich im Blick. Er rückte ihm sofort nahe, unterließ es aber, ihn frühzeitig zu attackieren. Als er den Leverkusener auf der Zielgeraden angriff, kam er nicht mehr an diesem vorbei. Nach 47,92 Sekunden fehlten Torben Junker nur zwölf Hundertstel am Titel. Trotz dieser hervorragenden Leistung war der 25-Jährige nicht zufrieden und haderte mit seiner Strategie. "Ich hätte schon nach der ersten Runde beim Einbiegen auf die Innenbahn, spätestens aber auf der Gegengeraden angreifen sollen." Aber Torben Junker war auch glücklich über seinen Auftritt in der heimischen Halle und seine erste DM-Medaille. Erster Gratulant war Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der ihm bei der Siegerehrung die Medaille überreichte.

3 x Bestzeit für Johanna Bechthold

Eine große Überraschung gelang Johanna Bechthold am ersten Tag der Titelkämpfe. Dreimal sprintete sie die 60 Meter und gleich dreimal verbuchte sie Bestzeit. Schon im Vorlauf drückte sie ihren Hausrekord auf 7,51 Sekunden und zog ins Halbfinale ein. "Eine Zeit unter 7,50 wäre ein Traum," wünschte sie sich. Dieser Traum wurde im Halbfinale Realität. Sie wurde mit 7,49 Sekunden gestoppt und mit viel Glück schaffte sie durch den Verzicht einer Konkurrentin den Sprung ins Finale. Dann nutzte sie ihre Chance. Nach der drittschnellsten Reaktionszeit von 0,145 Sekunden schoss sie aus den Blöcken und sprintete in erneuter Bestzeit von 7,47 Sekunden als Fünfte ins Ziel. Nur sieben Hundertstel fehlten ihr zu Bronze. Auch Nina Braun erfüllte mit der Teilnahme am Halbfinale alle Hoffnungen. Im Vorlauf hatte die Medizinstudentin zum fünften Mal in diesem Winter über die 60 Meter 7,64 Sekunden abgeliefert. Im Halbfinale lief sie anschließend 7,73 Sekunden.

Nach 56,32 Sekunden im Vorlauf qualifizierte sich Marilena Scharff für das B-Finale über 400 Meter der Frauen. Dort startete sie auf der ungeliebten Bahn 1, konnte sich aber dennoch auf 56,26 Sekunden verbessern und erreichte in der Gesamtwertung Platz 8. "Die Innenbahn kostet viel Kraft und ich hatte es schwer ins Rennen zu kommen," kommentierte sie das Rennen anschließend. Gemeinsam mit Johanna Bechthold, Nina Braun sowie der U18-Athletin Laura Stratmann, die für die erkrankte Klara Leusch einspringen musste, lief sie in Saisonbestzeit von 1:39,05 Minuten auf Platz 7 über 4 x 200 Meter.

Damit hatte Tobias Vogt nicht gerechnet. Er lief im Vorlauf über 60 Meter Hürden mit Bestzeit von 8,21 Sekunden auf Rang 4 und damit überraschend ins Finale. Dort erzielte er noch noch einmal gute 8,27 Sekunden und wurde Achter. Patricia de Graat, die sich über 1500 Meter mit 4:28,73 Minuten in das Finale gekämpft hatte, erhielt durch den Hallenarzt wegen eines Infekts Startverbot für den Endlauf. Auch Steffen Baxheinrich musste erkältet auf die 800 Meter verzichten. Mohamed Mohumed erwischte ein von Taktik geprägtes Rennen über 1500 Meter. Mit 4:02,03 Minuten blieb er unter Wert und landete auf Platz 11. Im 800 Meter-Vorlauf mit Laura Hansen kam es zu einigen Rangeleien. Das kostete die 27-Jährige viel Kraft, so dass ihr auf den letzten Meter ein paar Körner fehlten. So lief sie schließlich in 2:14,38 Minuten auf Rang 13.

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