Till Marburger und Anna Hense
Till Marburger und Anna Hense

Zwei Medaillen bei Jugend-DM in Ulm

Mit zwei Medaillen - 1 x Silber und 1 x Bronze - kehrte das LGO-Team von den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm am vergangenen Wochenende nach Dortmund zurück. Insgesamt 21 Athletinnen und Athleten der LG Olympia traten im Donaustadion an und damit nur zwei weniger als im vergangenen Jahr in Rostock. Silber gewann dabei Till Marburger im Stabhochsprung der männlichen Jugend U20, Bronze ging an U20-Langsprinterin Anna Hense. Beide werden nun aller Voraussicht auch für die U20-Weltmeisterschaften (01. bis 06. August in Cali/Kolumbien) nominiert.

Till Marburger reiste mit einer Bestleistung von 5,30 Meter, gesprungen zwei Wochen zuvor bei der Junioren-Gala in Mannheim, an und galt entsprechend als Mitfavorit. Die Norm für die U20-WM hatte er somit bereits im Vorfeld erfüllt, nun galt es in Ulm einen der ersten beiden Plätze zu belegen, so wollen es die Nominierungsrichtlinien des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Bei 4,90 Meter stieg er in den Wettbewerb ein und machte es dabei äußerst spannend. Erst im dritten Versuch übersprang er diese Höhe. Und doch hatte er zu diesem Zeitpunkt eine Medaille bereits sicher. Anschließend lief es für ihn besser: 5,00 Meter im zweiten Versuch, 5,10 Meter sogar gleich im ersten. Erst bei 5,20 Meter war für den 18-Jährigen Endstation und lediglich Marec Metzger vom VfL Sindelfingen sprang mit 5,15 Meter höher. Und somit sicherte sich Till Marburger nicht nur die Vizemeisterschaft, sondern auch das Ticket nach Kolumbien.

Über 400 Meter der weiblichen U20 waren mit Anna Hense und Karolina Haas gleich zwei LGO-Athletinnen vertreten. Beide lösten ihre Aufgabe im Vorlauf gut: Zunächst gewann Anna Hense ihr Halbfinale in 54,76 Sekunden, anschließend lief auch Karolina Haas als Dritte ihres Laufes in 55,94 Sekunden ebenfalls ins Finale. Dort legte Anna nochmal nach und unterbot in 54,47 Sekunden die Norm für die U20-WM und holte damit Bronze. Zwar kann sie damit nicht auf einen Einzelstart in Cali hoffen, doch für die 4 x 400 Meter-Staffel des DLV sollte sie damit gesetzt sein. Karolina Haas belegte in 56,27 Sekunden den siebten Platz.

Mit Samira Attermeyer erfüllte sogar eine weitere LGO-Athletin die U20-WM-Norm. Zunächst machte sie es ähnlich spannend wie Till Marburger. Sie begann zunächst mit zwei ungültigen Versuchen. Entsprechend hoch war der Druck, mit einem guten Sprung doch noch in den Endkampf der besten Acht zu kommen. Und das gelang ihr eindrucksvoll. Mit 6,21 Meter verbesserte sie nicht nur ihre persönliche Bestleistung um sieben Zentimeter, sondern überbot damit auch die Norm für die Jugend-Weltmeisterschaften. Aufgrund der Trials-Regelung wird sie als Fünftplatzierte jedoch leider nicht nominiert werden.

Auf den Mittel- und Langstrecken war die LGO gewohnt zahlreich vertreten. Über 2000 Meter Hindernis lief Henrik Lindstrot in 5:43,68 Minuten auf einen starken 4. Platz. Zwei Tage später startete er zudem über 3000 Meter und belegte in 8:45,15 Minuten Platz 11. Im gleichen Rennen liefen Sebastian Margetts (8:54,25 Min.) und Florian Becker (8:54,36 Min.) auf die Plätze 16 und 17. Über 1500 Meter konnten sich Lennart Lindstrot und Fabio Heitböhmer für das U20-Finale qualifizieren. Dort erzielten sie 3:58,70 bzw 4:06,76 Minuten auf den Plätzen 7 und 12. Leonel Nhanombe verpasste als 13. in 4:04,30 Minuten das Finale nur knapp. Auch Lucas Schiefer schied nach 4:09,91 Minuten im Vorlauf aus. In der U18 erreichte Paul Gröver das 1500 Meter-Finale, das er als Elfter in 4:09,96 Minuten abschloss. Bei Lenny Riebe reichten 4:17,33 Minuten im Vorlauf leider nicht fürs Weiterkommen. Und über 3000 Meter der U18 lief Viktor Plümacher nach mutigem Beginn in 9:22,51 Minuten auf Rang 16. Jenning Färber rutschte nach überstandener Verletzung erst kurzfristig ins DM-Team. Trotz seines Trainingsrückstandes erzielte er im 800 Meter-Vorlauf gute 1:59,52 Minuten. Bei seiner DM-Premiere hatte Julian Windeler über 400 Meter etwas Pech mit der Bahnverteilung. Auf Bahn 1 startend erzielte er dennoch sehr ordentliche 58,26 Sekunden.

In der weiblichen Jugend lösten Ida Lefering und Marie Gövert ihre Aufgaben im 1500 Meter-Vorlauf taktisch klug und konnten sich beide für das Finale der besten Zwölf qualifizieren. Hier bestätigten sie als Siebte und Achte in 4:37,21 bzw. 4:38,96 Minuten ihre gute Form. Die erst kürzlich aus Kanada zurückgekehrte Marie Meyer-Piton lief über 2000 Meter Hindernis der U18 in 7:56,46 Minuten auf Rang 13. Im Stabhochsprung der weiblichen U18 musste sich Vianne Wilke mit übersprungenen 3,20 Meter zufrieden geben, doch erreichte sie damit einen tollen 7. Platz.

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