Zwei Medaillen für LGO-Team bei Jugend-DM!

Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften der U20 und U18 im Grenzlandstadion in Mönchengladbach holte das LGO-Team gleich zwei Medaillen und viele weitere Finalplatzierungen. "So erfolgreich waren wir schon lange nicht mehr. Es gab vor allem positive Überraschungen, und der Aufwärtstrend hat sich auch hier bestätigt," zog der sportliche Leiter der LGO, Pierre Ayadi, eine positive Bilanz. Medaillen gab es für Elias Schreml, der über 1500 Meter der männlichen Jugend U18 Zweiter wurde sowie "Bronze" für Patricia de Graat über die gleiche Distanz bei der weiblichen Jugend U20.

Nach einem taktisch cleveren Rennen sicherte sich Elias Schreml in der männlichen Jugend U18 nach 4:02,05 Minuten die Vizemeisterschaft über 1500 Meter. Er hatte sich 1000 Meter lang in Lauerstellung gehalten und auf der Zielgeraden in einer knappen Entscheidung mit einem energischen Spurt die Silbermedaille hinter dem Dresdner Jonas Schmidt erkämpft. "Eigentlich wollte ich nur meine Position als schnellster 2000er-Jahrgang der deutschen Rangliste verteidigen. Über meinen zweiten Platz bin ich richtig glücklich," freute sich der Schützling von LGO-Trainer Pierre Ayadi als er hinter dem Ziel erschöpft in die Knie ging.

Problemlos hatte Patricia de Graat den 1500 Meter-Vorlauf überstanden. Im Finale war sie dann stets hellwach und bot ein taktisch kluges Rennen, obwohl sie als nicht gerade robuste Läuferin mehrfach in Rempeleien verwickelt war, die sie aus dem Tritt brachten. Kurz vor dem Ziel lief Patricia de Graat dann auch noch eine Konkurrentin vor die Füße, so dass sie kräftig abbremsen musste und entscheidenden Boden im Kampf um die Vizemeisterschaft verlor. Aber "Bronze" war ihr nach 4:33,78 Minuten nicht mehr streitig zu machen.

Mit 11,91 bzw. 11,98 Sekunden hatten sich Johanna Bechthold und Nina Braun im Zwischenlauf in das 100 Meter-Finale der U20 gekämpft. In der Entscheidung rannte Johanna Bechthold mit 11,97 Sekunden nur um 15/100 an "Bronze" vorbei und Nina Braun sprintete nach 12,15 als Achte ins Ziel. "Auf Bahn 8 wirkte Johanna etwas verloren und kam nur verzögert ins Rennen. Sie hätte nach den anstrengenden Tagen bei der U20-WM in Bydgoszcz eine Medaille verdient gehabt," kommentierte Trainer Uli Kunst und hielt auch für Nina Braun viel Lob bereit. "Eigentlich hatten wir nach den Verletzungen die Saison bereits abgehakt. Dass sie so rasch wieder Anschluss gefunden hat, verdient Anerkennung." Alina Hinkelmann erzielte im Vorlauf 12,70 Sekunden. Über die doppelte Distanz trat Laura Siegeroth und erzielte mit 25,26 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit. Ihren Aufwärtstrend setzte Katharina Loska mit 57,63 Sekunden über 400 Meter fort. Für Katharina Sager wurden 59,09 Sekunden gestoppt. Carla Bol absolvierte über 400 Meter Hürden ihren ersten DM-Einzelstart und erzielte respektable 66,74 Sekunden.

Hürdensprinter Niels Lehnert sorgte für eine der größten Überraschungen im LGO-Team. Nachdem der 19jährige über 110 Meter Hürden oft an den markanten 15 Sekunden gescheitert war, klappte dieses Mal klappte alles. Schon im Vorlauf lieferte er 14,83 Sekunden ab und steigerte sich im Halbfinale auf 14,63 Sekunden. "Jetzt ist alles nur noch Zugabe," sagte er vor dem Finale, in dem er bei seinem Achtungserfolg als Sechster mit 14,61 Sekunden noch einmal zwei Hundertstel schneller war.

Völlig unerwartet kam auch die Steigerung der U18-Langsprinterin Franziska Käppler auf schnelle 56,72 Sekunden über 400 Meter. Im Finale war sie auf der Außenbahn gezwungen sehr schnell anzugehen und ging dann auf der Zielgeraden in die Knie. Dennoch konnte sie über ihren siebten Platz in 57,93 Sekunden mehr als zufrieden sein. David Valentin hatte sich die 5000 Meter sicher anders vorgestellt. Als das Rennen in die entscheidende Phase ging, konnte er nicht mehr folgen und blieb mit 14:59,98 Minuten als Achter unter Wert. Steven Orlowski belegte im gleichen Rennen Rang 15 (15:29,81 Min.) Tom Jäger hielt im 1500 Meter-Finale zunächst gut mit, aber auf den letzten 300 Metern war "der Ofen aus". Als Zwölfter in 4:08,13 Minunten (Vorlauf 4:00,04 Min.) blieb er unter Wert. U18-Läufer Mohamed Hamadi schied nach 2:00,36 Minuten im 800 Meter-Vorlauf aus. Auch Lara Reifers verpasste nach 4:59,48 Minuten über 1500 Meter das Finale.

Im Kugelstoß der männichen Jugend U18 brachte Mert Yarimay mit 17,38 Meter die erhoffte Leistung, und die war Platz 6 wert. In der weiblichen Jugend musste sich Leonora Ahmetaj mit Rang 13 bzw. Rang 17 im Kugelstoßen und Diskuswurf zufrieden geben. Wegen eines Unfalls wurde der Stabhochsprung der WU 18 abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt nahm Zoe Jakob nach übersprungenen 3,50 Metern Platz 5 ein, den ihr niemand mehr hätte streitig machen können.

Nur zwei Zehntel trennten nach den 4 x 100 Meter-Vorläufen das führende Quartett aus Jena von der Staffel der LGO, die nach einem nicht optimalen ersten Wechsel mit der fünftschnellsten Zeit (47,13 Sek.) in die Entscheidung einzog. Entsprechend groß waren die Hoffnung noch einmal ganz vorn mitzumischen. Dann aber die Riesenenttäuschung. Alina Hinkelmann lief gut an, Johanna Bechthold zog an die Spitze, aber dann fand der Stab nicht die ausgestreckte Hand von Nina Das war das "Aus" für das aussichtsreiche Quartett.

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