Hannes Fahl, Anna Hense
Hannes Fahl, Anna Hense

Zwei Medaillen und viele Top-Acht-Platzierungen bei Jugend-DM

Bei den Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften in Neubrandenburg schnitt das große Team der LG Olympia erfolgreich ab. Mit zwei Medaillen kehrte die Mannschaft an die Strobelallee zurück, dazu gab es gleich sieben weitere Top-Acht-Platzierungen. So holte Hannes Fahl über 1500 Meter der männlichen Jugend U20 die Silbermedaille und die Jüngste im Team, Anna Hense, gewann überraschend die Bronzemedaille über 400 Meter der weiblichen Jugend. „Mehrere Male schrammten wir nur knapp an Edelmetall vorbei. Dieses Ergebnis zeigt, dass wir sehr gut aufgestellt sind und über eine große Anzahl hervorragender Athleten verfügen“, resümierte der sportliche Leiter der LGO, Pierre Ayadi.

Nachdem die Vorläufe über 1500 Meter der männlichen Jugend am Samstagvormittag ausfielen, stand Hannes Fahl somit direkt im Finale. Dieses war für ihn wie gemacht. Lange hielt er sich in der Spitzengruppe und vertraute auf seine Spurtqualitäten. Als das Rennen in die entscheidende Phase ging, attackierte er auf der Zielgeraden und erkämpfte nach 4:09,17 Minuten die Silbermedaille.

Für die U18-Athletin Anna Hense, die erst im März ihren 16. Geburtstag feiert, waren es die ersten Deutschen Meisterschaften. Im Vorlauf über 400 Meter löste sie ihre Aufgabe sehr gut, verbesserte ihre bisherige Bestzeit um fast eine Sekunde auf 55,91 Sekunden und zog mit der zweitschnellsten Zeit aller Läuferinnen ins Finale ein. Dort startete sie auf der Außenbahn und hielt sich genau an die Vorgabe ihres Trainers Thomas Kremer, das Rennen schnell, aber kontrolliert zu beginnen. In der Zielkurve zog Lena Leege (LAC Berlin) an ihr vorbei, aber Anna Hense konterte und erkämpfte nach schnellen 55,09 Sekunden den nie erwarteten dritten Platz. Auch Karolina Haas präsentierte sich erneut in guter Form. Trotz Start auf Bahn 1 kam sie in 58,55 Sekunden bis auf wenige Hundertstel an ihre Bestzeit heran.

Für das Finale über 1500 Meter der weiblichen Jugend konnten sich in den Vorläufen mit Verena Meisl und Louisa Hassel gleich zwei LGO-Läuferinnen qualifizieren. Dabei liebäugelte Verena Meisl mit einer Medaille, doch leistete sie sich im Rennen kleine taktische Fehler, die sie einen Platz unter den ersten Drei kosteten und sie in 4:36,03 Minuten auf Platz 4 lief. Dahinter gefiel Louisa Hassel in 4:40,23 Minuten auf Rang 7. Über 3000 Meter konnte Linn Kleine dem hohen Tempo der Spitze nicht folgen. Sie lief mit 9:40,42 Minuten auf Rang 4. „Linns Rennen geht in Ordnung. Sie steckt zur Zeit im Abitur und nicht immer ist es leicht, Schule und Training unter einen Hut zu bringen“, urteilte LGO-Trainer Pierre Ayadi. In der 800 Meter-Entscheidung blieb Lasse Funck stets in der Spitzengruppe, wurde auf der Zielgeraden aber eingekeilt. Seine 1:56,15 Minuten waren Rang 5 wert.

Erneut einen starken Auftritt absolvierte U18-Sprinter Emil Bekker. Gegen die bis zu zwei Jahre ältere Konkurrenz lief er im Vorlauf 6,93 Sekunden, im Halbfinale 6,90 Meter und schließlich im Finale noch einmal starke 6,91 Sekunden. Als Sechstplatzierter verpasste er lediglich um fünf Hundertstel eine Medaille. Darüber hinaus kam er als Startläufer der 4 x 200 Meter-Staffel zum Einsatz. Zusammen mit Till Marburger, Alexander Pyka und Oliver Modlich steigerte sich das Quartett auf schnelle 1:31,91 Minuten und qualifizierte sich damit für das B-Finale. Nachdem Emil Bekker zu diesem Zeitpunkt bereits vier Rennen in den Knochen hatte, wollten die Trainer Thomas Czarnetzki und Belén Schauerte nichts riskieren und wechselten für Emil Bekker den Stabhochspringer Jonas Wolf ein, der sich im Finale als adäquaten Ersatz präsentierte. Das Quartett steigerte sich noch einmal auf 1:31,65 Minuten auf holte damit den Sieg im B-Finale und somit Platz 5 in der Gesamtwertung.

Gute Leistungen erzielten auch die Stabhochspringer. So konnte Jonas Wolf seine Bestleistung gleich um 20 Zentimeter auf starke 4,80 Meter verbessern, damit landete er auf Platz 6. Der noch zur U18 zählende Till Marburger stellte auf Platz 9 mit 4,70 Meter seine persönliche Bestleistung ein. Im Hochsprung konnte sich U18-Athlet Louis Robertz qualifizieren. Seine Einstiegshöhe von 1,85 Meter sowie die darauffolgenden 1,90 Meter übersprang er gleich im ersten Versuch. Auch über 1,95 Meter zeigte er gute Sprünge, doch bleib die Latte leider nicht liegen. In der Gesamtwertung bedeutete das Platz 11. Über 60 Meter der weiblichen Jugend erzielte Elayna Krisch im Vorlauf 7,91 Sekunden. Sie gehörte auch zur 4 x 200 Meter-Staffel, wo sie gemeinsam mit Lea Laux, Samira Attermeyer und Hannah Laarmann in 1:43,72 Minuten die Saisonbestzeit auf Platz 13 nur knapp verpasste.

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