Stadt Dortmund und TSC Eintracht bieten Ausweichquartier für LGO-Athleten

„Wir sind in der Pflicht, während des Umbaus der Helmut-Körnig-Halle für die Leistungssportler Ausweichmöglichkeiten zu schaffen, und das ist uns in Zusammenarbeit mit dem TSC Eintracht gelungen,“ freute sich der Sportdirektor bei den Sport- und Freizeitbetrieben der Stadt Dortmund, André Knoche, bei der Eröffnung eines neuen Kraftraumes im Sportzentrum des TSC Eintracht, der ab sofort von den Athleten der LG Olympia genutzt werden kann.

Auf 80 Quadratmetern wurde auf der Empore der Halle West eine „Folterkammer“ mit allen neuen Geräten, die für ein gezieltes Krafttraining erforderlich sind, eingerichtet, und die Stadt zahlt dafür an den TSC Eintracht während des nächsten halben Jahres Miete. „Für uns ist es eine tolle Chance, unseren Leistungssportlern eine neue Trainingsmöglichkeit zu bieten.“, machte der Vorsitzende des TSC Eintracht, Dr. Alexander Kiel das große Interesse des Vereins an der Einrichtung deutlich und lobt die vorbildliche Kooperation mit der Stadt.

„Es ist ideal, dass wir im Eintracht-Sportzentrum in unmittelbarer Nähe zum Stadion Rote Erde eine weitere Möglichkeit zum Krafttraining unserer Athleten gefunden haben,“ machte der Sportliche Leiter der LG Olympia, Pierre Ayadi deutlich und ergänzt: „Natürlich hätten wir uns auch in einem Fitnesstudio anmelden können, aber einmal wäre das für uns sehr teuer geworden und zum anderen wären wir nie alleine gewesen und hätten uns mit anderen Nutzern abstimmen müssen.“

Wenn die Leichtathleten im Herbst wieder in die Helmut-Körnig-Halle zurückkehren, kann der neue Kraftraum unter der Regie der Eintracht neben den Leichtathleten auch durch andere Sportler wie Hockeyspielern, Bobfahrern, Breitensportlern und Fußballern genutzt werden, die allerdings dafür sorgen müssen, dass stets eine verantwortliche Aufsicht zur Verfügung steht, denn ganz ungefährlich ist die Benutzung der Geräte nicht.

Auch die Kaderathleten von Thomas Kremer mussten sich für ihre Krafteinheiten ein neues Domizil suchen. Sie wurden fündig im Revierpark Wischlingen, wo ihnen im dortigen Fitnesscenter eine große Fläche mit vielen Spezialgeräten und ein Physioraum zur Verfügung stehen. Coach Thomas Kremer dankt vor allem Betriebsleiter Darius Seifried für die unbüroratische Unterstützung.„Es passiert ganz selten, dass jemand ohne jede kommerzielle Interessen einfach nur hilft. Diesen Eindruck haben wir alle in Wischlingen," so Thomas Kremer.

Für LGO-Coach Pierre Ayadi ist Wischlingen jedoch keine Alternative: "Weil viele von uns noch zur Schule gehen, ist der Aufwand, dorthin zu kommen einfach zu groß. Daher sind wir der Stadt Dortmund und der Eintracht dankbar, dass sie uns den neuen Kraftraum geschaffen haben."

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