Tobias Vogt
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Tobias Vogt mit Hürden-Bestzeit zum NRW-Titel

Mit 16 Athletinnen und Athleten trat die LG Olympia am Sonntag bei den Offenen NRW-Meisterschaften der Männer und Frauen im Jahnstadion in Bottrop an. Für den einzigen Titelgewinn sorgte dabei Tobias Vogt, der über 110 Meter Hürden mit 14,75 Sekunden seine bisherige Bestleistung gleich um 26 Hundertstelsekunden verbessern konnte und damit erstmals unter der 15-Sekunden-Marke blieb. Im Finale bestätigte er mit 14,82 Sekunden als Sieger seine gute Form. "Die Zeit ist mir wichtiger als der Titel. Nun ist der Knoten bei mir endlich geplatzt," freute sich Tobias Vogt anschließend. Dahinter steigerte sich Julian Henrichs auf 16,06 Sekunden und belegte Rang 6.

Johanna Bechthold konnte erst vor einer Woche ihre 100 Meter-Bestzeit bei den Deutschen U23-Meisterschaften auf schnelle 11,50 Sekunden verbessern. In Bottrop nutzte sie ihre gute Verfassung nun für eine deutliche Verbesserung ihrer Bestzeit über die 200 Meter-Distanz. Mit 24,16 Sekunden steigerte sie sich fast um eine halbe Sekunde und erfüllte damit auch über die 200 Meter die Norm für die Deutschen Meisterschaften in Nürnberg. In der NRW-Wertung sicherte sie sich damit "Silber". Lea Kurdelbaum blieb über die gleiche Distanz mit 26,16 Sekunden etwas unter Wert. Für Belen Schauerte wurden 27,23 Sekunden gestoppt. Über 100 Meter blieb Langsprinterin Marilena Scharff zum ersten Mal in dieser Saison unter 12 Sekunden. Mit 11,91 Sekunden verbesserte sie ihre drei Jahre alte Bestzeit um sieben Hundertstel und war damit drittschnellste Sprinterin aus NRW. Mit ihrer Zeit unterbot sie damit auch über diese Distanz die DM-Norm, nachdem sie zuvor bereits über 200 und 400 Meter qualifiziert war. Klara Leusch steigerte im Vorlauf ihre Saisonbestzeit auf 12,62 Sekunden. Bei den Männern bestätigte U20-Sprinter Benjamin Bablich mit 22,80 Sekunden über 200 Meter seine gute Form. Dominik Nüsken erzielte 23,01 Sekunden.

Eine markante Marke durchbrach Constantin Rutsch, der sich als U20-Jugendlicher im Stabhochsprung erstmals über fünf Meter schwang. "Dabei war ich noch ganz schön müde, denn ich habe in den letzten Tagen an zwei Abiturfeiern teilgenommen. Daher bin ich auch an den 5,10 Meter gescheitert, denn ich war ganz schön platt," berichtete der Schützling von Kai Atzbacher, der im Gesamtklassement Fünfter wurde. Die fünf Meter hatte Constantin Rutsch in Bottrop erst zum zweiten Mal in Angriff genommen. Bei den „Bayer Classics“ Mitte Juni in Leverkusen war er daran noch knapp gescheitert. "Es ist natürlich ein tolles Gefühl, es endlich geschafft zu haben. Das stärkt mein Selbstbewusstsein im Hinblick auf die Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock," erklärte Constantin Rutsch. Sein Teamkollege Nick Stangel belegte mit übersprungenen 4,40 Meter Rang 7.

Einen Tag nach ihrem 21. Geburtstag meisterte Christina Honsel im Hochsprung respektable 1,75 Meter und wurde damit Vizemeisterin. An ihre persönliche Jahres-Bestleistung von 1,81 Meter, die sie vor einer Woche in Heilbronn aufgestellt hatte, kam sie dieses Mal nicht heran. "Ich habe das oft. Nach einem guten Auftritt fehlt mir in der Woche danach die entsprechende Spannung. Nun werde ich zwei Wochen eifrig trainieren und hoffe dann ein gutes Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg," erklärte die frühere deutsche Jugendmeisterin. Nicht ihren besten Tag erwischt hatte Kerstin Geisweller, die sich als Fünfte mit 1,69 Meter begnügen musste.

Im stark besetzten Teilnehmerfeld über 1500 Meter der Männer erzielte Michael Wilms 3:57,74 Minuten und scheint damit für seine letzten Deutschen Meisterschaften über 3000 Meter Hindernis in zwei Wochen gut gerüstet. Trotz zuletzt recht guter Trainingswürfe jenseits der 50 Meter-Marke ging Michael Fischer im Diskuswurf der Männer etwas zu übermotiviert zu Werke und belegte mit für ihn nicht zufriedenstellenden 47,28 Meter den 6. Platz in der Männerkonkurrenz. Seiner Teamkollegin Sara van Ohlen gelang im Diskuswurf der Frauen gleich mehrere Würfe über die 40 Meter-Marke. Mit 40,37 Meter belegte sie den 10. Platz.

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