Viele Bestzeiten beim Blumensaatlauf am Baldeneysee

Beim traditionellen Blumensaatlauf am Essener Baldeneysee bewies die Laufgruppe um das Trainergespann Steven Orlowski und Christof Neuhaus einmal mehr seine beeindruckende Form in der Saisonvorbereitung und trotzte hierbei dem jähen Wintereinbruch. "Das war gut, aber ich kann noch schneller. Wenn ich in der zweiten Rennhälfte noch jemanden dabei gehabt hätte, wäre wohl auch eine tiefere 31er Zeit möglich gewesen." Solch ein Selbstbewusstsein hat sich Lars Franken mit seiner erneuten 31:44 Minuten - bereits in Saarbrücken lief der Geschichtsstudent 31:33 Minuten - und Platz eins der U20 durch sein diszipliniertes Training redlich verdient und erarbeitet.

Dem frisch gebackene Cross-Westfalenmeister, Lenny Riebe (2006), fehlten dieses Jahr noch die 10 Kilometer im Portfolio und auch auf dieses Strecke bewies der Schüler des Goethe-Gymnasiums, dass mit ihm in den nächsten Jahren zu rechnen sein dürfte: 33:09 Minuten bedeuteten eine neue persönliche Bestzeit und Platz zwei hinter seinem Vereinskamerad Viktor Plümacher, der immer deutlicher an seine Stärken des Frühjahrs anknüpft und mit 32:56 Minuten erstmals unter der 33-Minuten-Grenze blieb.

Paul Gröver erwischte einen schwarzen Tag, bewies aber zugleich Kampfgeist und beendete das Rennen in beachtlichen 34:32 Minuten. "Bereits nach der Wende bei Kilometer fünf begannen die Seitenstiche, die sich auf den gesamten Bauch ausbreiteten und immer schlimmer wurden. Im Grunde bin ich die Hälfte des Rennens mit erhobenen Armen gelaufen, um überhaupt atmen zu können", fasste Paul Gröver sein Rennen und zugleich seinen Kampfgeist zusammen. Jenen bewies auch Nils Franken, der mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte und sich mit 35:50 Minuten zufrieden geben musste.

Für vier Athletinnen und Athleten, die allesamt noch der U16 angehören, wurde die schnelle Strecke am Baldeneysee zum Debütkurs. Dass für Aik Straub (35:30 Min., Platz 1 U16), Jannes Derwald (35:55 MIn., Platz 2 U16) und Lotta Reckert (40:21 Min., Platz 1 U16) gleich solch überzeugende Ergebnisse auftauchen, war so von Trainer Christof Neuhaus kaum prognostiziert worden. "Die vier 2007er - gemeint war außerdem noch Paul Glahé - trainieren diszipliniert und voller Freude. Zugleich ist die 10 Kilometer als Wettkampfstrecke nicht zu unterschätzen. Eine Prognose ist da immer schwer." "Das kann ich besser. Beim nächsten Mal beweise ich es.", analysierte Paul Glahé sein nicht zufriedenstellendes Abschneiden bei seinem Debüt und blickte bei seinen starken Trainingsergebnissen zu Recht optimistisch in die Zukunft.

Um vor der Cross-DM am kommenden Wochenende nichts zu riskieren, hatte Maya Strebel (2003) in den vergangenen Tagen noch mit einem Start am Baldeneysee gehadert. Mit 39:12 Minuten und somit einer neuen persönlichen Bestzeit war sie mit ihrer Entscheidung somit umso glücklicher. Ihre Freundin Lara Kernich strahlte im Ziel dabei mir ihr um die Wette, hatte Lara doch auch mit ihrer neuen PB von 39:45 Minuten doch auch allen Grund dazu. "Nach der aus meiner Sicht verkorksten 10 Kilometer-DM hatte ich mit dieser Strecke noch eine Rechnung auf. Dass es nunmehr auch für die 40 Minuten Schallmauer gereicht hat, ist umso schöner", so Lara.

In der Wertung der Männer lief Yannick Schönfeldt in neuer Bestzeit von 32:15 Minuten auf Platz 4. Noch einmal sechs Sekunden schneller war Patric Meinike mit 32:09 Minuten als Zweiter der Altersklasse M30. Und bei den Frauen lief Lara Reifers in 40:16 Minuten auf einen guten 2. Platz.

Das Wettkampf-Triple der U18/U20-Laufgruppe in dieser Vorbereitung (westf. Cross, 10km, Cross-DM) findet nun am kommenden Samstag in Löningen hoffentlich weiterhin eine so erfolgreichen Abschluss.

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