Lilly Claire Kemper
Lilly Claire Kemper

Drei Titel bei Westfälischen Jugend-Meisterschaften in Hagen

Mit den westfälischen U18- und U16-Titelkämpfen in Hagen bot der FLVW den Jugendlichen zum Abschluss der "Late Season" noch einmal Meisterschaften im XXL-Format. 440 Athletinnen und Athleten, die an zwei Tagen insgesamt 735 Starts absolvierten, honorierten die vorbildliche Durchführung unter den schwierigen Coronaschutz-Bedingungen mit spannenden Wettkämpfen und vielen respektablen Leistungen. Mit zum Gelingen der Meisterschaften hat auch das herrliche Spätsommerwetter beigetragen, das am vergangenen Wochenende noch einmal richtig aufdrehte. Auch die LGO-Athleten wussten mit drei Titeln und vielen guten Platzierungen zu gefallen.

Im 800 Meter-Lauf gab es ein spannendes Finish zwischen Louisa Hassel und Ida Lefering (LG Coesfeld), das die Dortmunderin in neuer persönlicher Bestzeit von 2:14,45 Minuten vor der Coesfelderin für sich entschied. „Wir sind die ersten 200 Meter recht schnell angegangen und hatten bei 400 Meter eine Zwischenzeit von 63 Sekunden,“ berichtete Louisa Hassel, für die das hohe Tempo etwas ungewohnt schnell war, denn sie startete in dieser Saison vornehmlich auf der 1500 Meter-Distanz, auf der sie bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn Vierte war. Dahinter lief Celina Koops in 2:20,63 Minuten auf Rang 6.

In der W14 sicherte sich Lilly Claire Kemper ebenfalls den Titel über 800 Meter. Die Athletin von LGO-Coach Steven Orlowski ging nach einer 400 Meter-Zwischenzeit von 73 Sekunden erst 200 Meter vor dem Ziel in Führung und verteidigte diese sicher bis zum letzten Meter. In neuer persönlicher Bestzeit von 2:28,46 Minuten siegte sie knapp vor der Wattenscheiderin Elina Best (2:29,85 Min.). Dahinter wurde Lara Kernich Sechste in 2:34,49 Minuten. Über 1500 Meter der weiblichen U18 kam Tessa Krämer mit 5:00,44 Minuten als Fünfte nah an ihre Bestzeit aus dem vergangenen Jahr heran. Dahinter steigerte sich Maya Strebel als Siebte auf 5:04,64 Minuten.

Im Stabhochsprung dominierte Till Marburger mit 4,60 Meter vor Michael Böger (LG Lippe-Süd, 4,10m). Für den Schützling von Finn Atzbacher, der sich Ende Juni in der Schweiz bereits über 4,75 Meter schwang bildete dieser Titelgewinn noch einen versöhnlichen Saisonausklang, nachdem er zuletzt verletzungsbedingt in den letzten Monaten in seiner positiven Leistungsentwicklung zurückgeworfen wurde.

Nicht mit sich zufrieden war Emil Bekker mit seinem Auftritt im 100 Meter-Sprint der U18. In 11,10 Sekunden musste er Mateusz Lewandowski (FC Schalke 04) den Vortritt lassen. „Ich hatte Leistenprobleme, die mir vor allem auf den letzten Metern Probleme bereiteten. Sonst wäre das Rennen eventuell anders ausgegangen,“ meinte der sichtlich enttäuschte LGOer, der in dieser Saison schon 10,83 Sekunden über 100 Meter erreichte. Als Vizemeister gefiel Alexander Pyka über 200 Meter der U18 in neuer Bestzeit von 23,16 Sekunden. Auf der kurzen Sprintdistanz wurde er Vierter in 11,40 Sekunden.

Für ein weiteres erfreuliches Sprintresultat sorgte Benedikt Platte, der sich über 100 Meter der M15 in neuer Bestzeit von 11,78 Sekunden (bisher 12,05 Sek.) den zweiten Platz erkämpfte. Dahinter verbesserte sich Karim Ben Salah auf 12,32 Sekunden. Im Weitsprung gefiel Marlon Klein als Vizemeister mit 5,70 Meter. Über dieselbe Platzierung konnte er sich darüber hinaus noch im Dreisprung mit 11,30 Meter freuen. Im Dreisprung der U18 belegte Augustin Hubert mit 10,88 Meter Rang 4.

Großer Jubel herrschte bei Paul Gröver, der als Dritter in einem sehr schnellen 800 Meter-Lauf mit starken 1:59,75 Minuten (bisher 2:01,75 Min.) erstmals unter der „Schallmauer“ von zwei Minuten blieb. Über 800 Meter der M14 steigerte sich Lenny Fred Riebe als Zweiter auf 2:08,38 Minuten (bisher 2:11,54 Min.). In der W15 trieben sich die LGOerinnen Lina Ebbinghaus (3. in 2:26,44 Min.), Marie Meyer-Piton (4. in 2:26,52 Min.), Jagoda Wolanin (5, in 2:27,52 Min.) und Antonia Skoruppa (7. in 2:28,65 Min.) gegenseitig zu schnellen Zeiten. Über 300 Meter konnte sich Antonia Skoruppa zudem als Siebte auf 44,62 Sekunden verbessern.

Im Stabhochsprung der W15 gelang Fee Lieber (2. mit 3,00 m) und Paula Schulte im Walde (3. mit 3,00 m) jeweils der Sprung auf das Siegertreppchen. Paulas Schwester Marie Schulte im Walde kam im Kugelstoßen mit 10,72 Meter ebenfalls auf den Bronzerang. Direkt dahinter platzierte sich Marla Grade als Vierte mit 10,26 Meter. Im Stabhochsprung der W14 schwang sich Vianne Wilke über 2,90 Meter und wurde damit Vizemeisterin. Im Diskuswurf der U18 belegte Carolin Woldt mit 32,22 den fünften Platz. Paula Schulte im Walde gefiel außerdem mit 33,83 Meter als Vierte im Speerwurf.

Unser besonderer Dank gilt allen Partnern und Sponsoren:

previous arrow
next arrow
Slider

Unser besonderer Dank gilt allen Partnern und Sponsoren:


Folge der LG Olympia auf:

Werde ein Fan auf Facebook Unsere Fotos auf Instagram
Folge uns auf Twitter Die LG Olympia auf YouTube

Folge der LG Olympia auf:

LG Olympia Dortmund