Paul Gröver (Foto: Middel)
Paul Gröver (Foto: Middel)

Großes LGO-U16-Team glänzt bei Westfalenmeisterschaften

Vier Titel, drei Mal Silber, drei Mal Bronze, dazu sage und schreibe 18 persönliche Bestleistungen holte das große LGO-Team mit über 30 Athletinnen und Athleten bei den Westfälischen U16-Hallenmeisterschaften am Sonntag in der Leichtathletik-Halle im Paderborner Ahorn-Sportpark. Gold ging dabei an Jonas Frey im Stabhochsprung der M15, Paul Gröver über 800 Meter sowie Malon Klein (beide M14) und Samira Attermeyer (W15) im Weitsprung.

Im 800 Meter-Lauf der M14 überzeugte Paul Grövermit seinem Spurterfolg in 2:11,57 Minuten vor Robert Rutz (SC Herford, 2:11,81 Min.) und seinem Teamkollegen Max Wallinda (2:13,06 Min.). „Ich habe aufgrund der Meldezeiten mit diesem Erfolg gerechnet,“ erklärte der Schützling von LGO-Trainer Steven Orlowski nach seinem knappen Sieg selbstbewusst. Dass Paul Gröver in der Ahorn-Sporthalle so gut spurten konnte, verdankt er unter anderem seiner hohen Grundschnelligkeit, die er als Sechster im 60 Meter-Sprint mit neuer Bestzeit 8,10 Sekunden unterstrich. Große Freude herrschte auch bei seinem Teamkollegen Max Wallinda, der sich als Dritter über 800 Meter um drei Sekunden auf schnelle 2:13,06 Minuten steigerte.

Im Stabhochsprung der M15 wurde Jonas Frey gecoacht vom frisch gebackenen deutschen Jugendmeister im Stabhochsprung, Constantin Rutsch, und Finn Atzbacher. Bei der Höhe von 3,10 Meter stieg der letztjährige westfälische U16-Meister im Freien ins Wettkampfgeschehen ein und sicherte sich den Titel mit 3,40 Meter vor Michael Böger, LG Lippe-Süd), der 3,30 Meter überquerte. Julian Windeler belegte mit 2,90 Meter Rang 5. Darüber hinaus belegte er Platz 6 über 60 Meter Hürden in neuer Bestzeit von 9,40 Sekunden. Im Stabhochsprung der W14 übersprang Fee Lieber 2,30 Meter und wurde damit Dritte.

Krankheitsbedingt musste Samira Attermeyer zuletzt zwei Wochen pausieren. Diese Unterbrechung machte sich bei ihr vor allem im 60 Meter-Sprint merkbar, wo sie als Neunte in 8,14 Sekunden (Vorlauf 8,13 sec) deutlich unter Wert geschlagen wurde. Wesentlich besser sah es für sie im Weitsprung aus, den sie als souveräne Siegerin mit der respektablen Weite von 5,70 Meter gewann und dabei ihre persönliche Bestleistung lediglich um zwei Zentimeter verfehlte. Darüber hinaus gefiel die Athletin von LGO-Coach Oliver Kunz noch als Sechste im stark besetzten 60 Meter-Hürdensprint mit 9,72 Sekunden.

Im Weitsprung der M14 ging Malon Klein im vierten Versuch mit 5,54 Meter in Führung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Im stark besetzten Hochsprung flog Louis Robertz erstmals über 1,88 Meter und steigerte damit seine persönliche Bestleistung um zwei Zentimeter. Trotz dieser Klassevorstellung fand er jedoch in dem Gütersloher Lukas Robers, der ebenfalls 1,88 Meter sprang, einen Bezwinger, weil dieser weniger Fehlversuche aufzuweisen hatte. An 1,91 Meter scheiterte der 14-Jährige anschließend nur knapp. Zuvor gefiel er bereits als Neunter über 60 Meter in 7,98 Sekunden. Noch etwas schneller war hier Ferris Sommer als Siebter in 7,93 Sekunden.

Einen tollen Eindruck hinterließ auch Lina Ebbinghaus in der W14. Sie erkämpfte gleich zwei Vizetitel. Zuerst verbesserte sie im Weitsprung ihre bisherige Bestleistung um 25 Zentimeter auf 5,15 Meter und verpasste den Titel nur knapp um zwei Zentimeter. Dahinter belegte Marie Schulte im Walde mit Bestleistung von 4,99 Meter Rang 6, die außerdem mit 1,52 Meter im Hochsprung den gleichen Platz erkämpfte. Anschließend lief Lina Ebbinghaus die 800 Meter in 2:26,52 Minuten und wurde damit ebenfalls Zweite. Dahinter wurde Antonia Skoruppa in 2:31,65 Minuten Vierte. Über eine neue Bestmarke konnte sich auch Marla Grade im Kugelstoß der W14 freuen. Sie stieß die Kugel erstmals über 10 Meter-Marke hinaus auf 10,07 Meter und wurde Dritte. Mit Hausrekord von 9,16 Meter wurde Marie Schulte im Walde Siebte.

Schnelle Zeiten gab es auch über 60 Meter Hürden der W14. Cora Bogumil verbesserte sich auf 9,76 Sekunden und wurde im Finale Fünfte. Paula Schulte im Walde belegte in 10,14 Sekunden (Vorlauf 10,07 Sek.) Rang 10, gefolgt von Patrizia Dorweiler die sich im Vorlauf 9,97 Sekunden steigerte. Marla Grade steigerte sich im Vorlauf auf 10,18 Sekunden, konnte zum Finale jedoch aufgrund des parallel stattfindenden Kugelstoßens nicht antreten. Über 800 Meter der M15 lief Lars Franken in 2:17,16 Minuten auf Platz 4. In der W15 konnte sich Rickie Scharnow als Siebte um zwei Sekunden auf 2:26,46 Minuten verbessern, Karolina Haas wurde mit Bestzeit Neunte in 2:27,73 Minuten. Im Lauf über 300 Meter der M15 belegte Octavian Selicon in 42,31 Sekunden Rang 6. Benedikt Platte wurde über 60 Meter Achter in neuer Bestzeit von 8,11 Sekunden. Über 60 Meter Hürden der W15 konnte sich Liv Bartels gleich um drei Zehntelsekunden auf 9,77 Sekunden verbessern und belegte damit im Finale Rang 11. Den gleichen Platz erreichte Lara Wagner über 60 Meter der W14 in 8,49 Sekunden.

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