v.l.n.r.: Derk Steffens, Robin Dunker, Janne Straub, Mohamed Hamadi
v.l.n.r.: Derk Steffens, Robin Dunker, Janne Straub, Mohamed Hamadi

Vier Westfalentitel bei Jugend-Meisterschaften in Rheine

Obwohl mehrere Medaillenkandidaten der LG Olympia am Wochenende bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Heilbronn im Einsatz waren, konnten sich die Jugendlichen des Vereins bei den Landesmeisterschaften der U18 und U20 in Rheine gleich elf Mal über Edelmetall, aufgeteilt in vier Mal Gold, fünf Mal Silber sowie zwei Mal Bronze, freuen. Für eine große Überraschung sorgte dabei Derk Steffens über 800 Meter der männlichen Jugend U18. Er setzte 250 Meter vor dem Ziel zu einem kraftvollen Spurt an und ließ den favorisierten Tim Hövelmann aus Lüchtringen in neuer Bestzeit von 1:59,01 Minuten hinter sich. Robin Dunker hielt sich zunächst zurück, griff in gewohnter Manier auf den letzten 200 Metern an und steigerte sich erneut auf nun 2:02,37 Minuten. Dabei belegte er einen guten 6. Platz.

Mit dem Selbstbewusstsein des Titelgewinns über 800 Meter am Tag zuvor ging Derk Steffens auch die 1500 Meter kontrolliert und in Schlagweite zur Spitze an. Hier wurde das Tempo durch die beiden Läufer von Schalko 04 bestimmt, wobei es aufgrund von Tempowechseln recht ungleichmäßig blieb. Derk Steffens, der in den Rennen zuvor leider zu häufig sein Potential nicht voll ausspielen konnte, blieb aber auch Eingangs der Zielkurve aktiv, übernahm zwischenzeitlich auch spurtstark die Führung und musste sich lediglich in 4:10,19 Minuten Tim Holtbrügge geschlagen geben. Im selben Rennen nutze Lasse Funck die Meisterschaftsluft für eine erneute Bestzeit um über zwei Sekunden auf nun 4:13,55 Minuten. Dies bedeutete einen sehr guten vierten Platz. Mats Kumpmann kam mit dem unrunden Tempo weniger gut zurecht und belegte dennoch einen guten 6. Platz.

Mit schnellen 200-Meter-Rennen hatte Benjamin Bablich bereits deutlich gemacht, dass die 50 Sekunden im Langsprint bald fällig sein würden. Das gelang ihm jetzt mit 49,83 Sekunden auf Platz 3, womit er sich für die Deutschen Jugend-Meisterschaften (27 bis 29. Juli in Rosktock) qualifizierte. Er gehörte auch zum 4 x 100-Meter-Quartett der LGO und erkämpfte zusammen mit Gilbert Toppmöller, Aaron Schramm und Max Berger in Jahresbestzeit von 43,62 Sekunden "Bronze". Ebenfalls über 400 Meter zeigte sich Mohamed Hamadi in 51,98 Sekunden erneut sprintstark und blieb hierbei nur knapp drei Zehntel über seiner Bestzeit.

Überraschend holte Henry Bohr mit 40,85 Meter den Diskustitel der U20. Auch Leonora Ahmetaj sicherte sich in der weiblichen Jugend U20 mit 37,70 Meter den Titel im Diskuswurf. Im Stabhochsprung der U18 überwand Jonas Wolf mit verkürztem Anlauf 4,30 Meter und das war für ihn "Silber". Zuvor sprintete er im 100 Meter-B-Finale schnelle 11,65 Sekunden. Ebenfalls im Stabhochsprung konnte sich Finn Atzbacher in der U20 über den Titel freuen. In der weiblichen Jugend U18 sprang Lea Laux mit 3,20 Meter auf Rang 4.

Über die Viertelmeile nutzte Franziska Käppler die Meisterschaften als Standortbestimmung in Vorbereitung auf die Deutschen Jugendmeisterscahften in Rostock. "Ich bin die ersten 200 Meter gut gestartet und habe mich dann bei 150 Metern vor Ziel einfach nicht genug getraut das Tempo voll durchzuziehen. Die Zeit (60,65 Sek.; Platz 2) ärgert mich somit schon ein wenig, aber jetzt geht es im Training gut weiter," reflektierte die Medizinstudentin noch außer Atem im Ziel. Über 400 Meter Hürden bestätige Carla Bol als Vizemeisterin iin 65,32 Sekunden ihre gute Form. In der U18 verbesserte sich Hannah Laarmann als Fünfte auf 71,75 Sekunden.

Während Mohamed Hamadi das Rennen der U20 über die zwei Stadionrunden nicht beendete, finishte Janne Straub nach kämpferischer Leistung in 2:00;96 Minuten auf Platz 8. "Die letzten 250m waren schwer, aber ich habe alles gegeben," resümierte Angelina Geitz direkt nach ihrem 800-Meter-Zieleinlauf in neuer Bestzeit von 2:21,17 (Platz 6). Die 1500 Meter der weiblichen Jugend am zweiten Tag der Meisterschaften waren von taktischen und somit sehr unruhigen Rennen geprägt. Doch 300 Meter vor dem Ziel übernahm Angelina Geitz mit einem aggressiven Antritt das Heft des Handelns. Lediglich eine Konkurrentin konnte ihr zunächst noch mit einigem Abstand folgen. Auf den letzten Metern machte sich aber der Vortag (800m in 2:21) bemerkbar, so dass sie sich mit Platz zwei begüngen musste. Die Zwillingsschwestern Lisanne und Marleen Neumeier belegten hier die guten Plätze fünf und sechs. Janne Straub erwischte ebenfalls ein taktisches "Bummelrennen" und musste sich am Ende mit einem 5. Platz und 4:37,39 Minuten zufrieden geben. Im Sprint der weiblichen Jugend traten Elana Mann und Nicole Ickstadt an. Für Elena Mann (U20) wurden über 100 Meter 13,59 Sekunden gestoppt. Ihre Teamkollegin Nicole Ickstadt (U18) war mit 13,57 Sekunden knapp schneller. Sie startete zudem über 200 Meter und erzielte 27,84 Sekunden.

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