#backontrack-Meeting der LG Olympia ein voller Erfolg

Das #backontrack-Meeting der LG Olympia Dortmund am Samstag war in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg. Nicht nur, dass das zuvor aufwändig erarbeitete Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vollständig gegriffen hat und sich alle Teilnehmer und Besucher an die vorgegebenen Abstands- und Mundschutz-Regeln gehalten haben, sondern es wurden bei der ersten Dortmunder Leichtathletik-Veranstaltung in dieser Freiluftsaison zum Teil auch hervorragende Leistungen erzielt. So wurden zahlreiche persönliche Bestzeiten, DM-Normerfüllungen und sogar ein neuer Kreisrekord erzielt. Insgesamt nahmen fast 800 Athleten aus 150 Vereinen teil.

Für die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer kam es bei dieser Mammut-Veranstaltung, die sich über einen Zeitraum von 15 Stunden erstreckte, in erster Linie darauf an, nach der viermonatigen Zwangspause erst einmal wieder Wettkampfatmosphäre zu schnuppern. Dies galt vor allem für Torben Junker der nach einer einjährigen Verletzungspause wieder auf die 400 Meter-Strecke zurückkehrte. Dabei erzielte der Schützling von Thomas Kremer für den Beginn respektable 47,70 Sekunden und lag damit recht deutlich vor Oliver Ollesch (LAC Veltins Hochsauerland, 48,36 sec) und Florian Colon-Martin (TV Wattenscheid, 48,50 sec). „Ich hatte mir eine Zeit um Mitte 47 Sekunden vorgenommen, sodass das Rennen für mich okay war," berichtete Torben Junker nach dem Rennen. Über die gleiche Distanz konnte Henrik Krause mit 48,83 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit erzielen.

Sehr zufrieden zeigte sich auch Brenda Cataria-Byll, die sich über 400 Meter von 54,00 auf vielversprechende 53,76 Sekunden verbesserte und sich damit in ihrer Altersklasse auf der Stadionrunde auf Platz eins in der aktuellen DLV-Bestenliste schob. „Brenda ist das Rennen sehr mutig angegangen. Die Zeit gibt ihr nach ihrer Zwangspause das entsprechende Selbstvertrauen wieder zurück,“ freute sich ihr Trainer Thomas Kremer.

Über 200 Meter der männlichen Jugend U18 gefiel Emil Bekker, der sich vor einer Woche in Berlin auf 10,83 Sekunden verbesserte, mit seinem sicheren Erfolg in 22,27 Sekunden vor Mateusz Lewandowski (FC Schalke 04, 22,32 Sek.). Gegen starke nationale Konkurrenz hielt sich auch Anna Hense hervorragend. Die 100 Meter sprintete sie in neuer Bestzeit von 12,02 Sekunden und auch über 200 Meter lief sie mit 24,42 Sekunden schnell wie nie zuvor. Ebenfalls über 200 Meter startete Elayna Krisch, für sie wurden 25,96 Sekunden gemessen. Über die doppelte Distanz gefiel Emely Andreas in 59,34 Sekunden.

Vielversprechend war auch die 200 Meter-Bestzeit von Karolina Haas mit erstaunlichen 26,02 Sekunden. Dann aber trat sie noch über die 800 Meter an: „Ich wollte die 800 nur als lockeren Trainingslauf bestreiten, aber das hat nicht geklappt“, erklärte Karolina Haas mit einem Augenzwinkern. Als auf der Zielgeraden die Post abging, mischte sie energisch mit und überraschte durch ihre Bestzeit von schnellen 2:14,93 Minuten. Dagegen war Patricia de Graat über ihre 2:10,54 Minuten sehr enttäuscht. „Erst rollte es ganz gut, doch auf der Zielgeraden wollten meine Beine nicht mehr“, sagte sie.

U16-Läufer Paul Gröver stellte sich der älteren Konkurrenz und bejubelte seinen Hausrekord von hervorragenden 2:02,19 Minuten. Der ein Jahr jüngere Lenny Riebe lief gute 2:11,54 Minuten. Über 1500 Meter stieg Constantin Feist mit persönlicher Bestzeit von 3:57,56 Minuten in die Saison ein. In der U18 drückte Henning Albert seine Bestzeit auf 4:11,41 Minuten. Marie Meyer-Piton konnte in der U16 ihre Bestzeit über 3000 Meter um rund eine halbe Minute auf 10:50,80 Minuten verbessern.

Licht und Schatten bei den Stabhochspringern: Die 15-jährige Fee Lieber verbesserte sich auf 3,30 Meter. Jonas Wolf sprintete die 100 Meter in Bestzeit von 11,42 Sekunden, leistete sich dann aber einen "Salto Nullo" mit dem Stab. Till Marburger reichten 4,50 Meter zum Sieg. Und in der U18 gab Leonard Lehmkühler mit 4,20 Meter sein Debüt im LGO-Trikot.

Unter den jüngsten Teilnehmern ragte Ole Wörmann hervor. Er lief die 50 Meter in der M11 in 7,16 Sekunden und konnte damit den 31 Jahre Kreisrekord von Markus Schürjahn um neun Hundertselsekunden verbessern.

Nach der 15-stündigen Veranstaltung zeigte sich Chef-Organisator Michael Adel mit seinem eifrigen Helferteam unwahrscheinlich erleichert: „Alle Athletinnen und Athleten waren äußerst diszipliniert und haben sich an die strengen Corona-Auflagen gehalten. Die zahlreichen Kampfrichter und Helfer haben bei dem umfangreichen Programm eine tolle Arbeit geleistet. Wir haben Lob von allen Seiten erhalten, sodass wir überlegen, im August noch einmal eine ähnliche Veranstaltung durchzuführen - allerdings nur als Läufertag.“

Auch der Vorsitzende des Westfälischen Leichtathletik-Ausschusses (VKLA), Bernhard Bußmann, verfolgte die Wettkämpfe mit großer Aufmerksamkeit und war begeistert: „Ein großes Lob für die Veranstaltung gilt an die LG Olympia Dortmund mit dem Team um Michael Adel, Timo Görs und Mohamed Hamadi. Sie haben es geschafft, eine tolles Leichtathletik-Meeting zu organisieren.“ Für ihn war der Re-Start in Dortmund ein mustergültiges Beispiel dafür, wie unter den engen Voraussetzungen der Hygiene- und Abstandsvorschriften in Coronazeiten die Leichtathletik wieder wettkampffähig machen kann. Die Rahmenbedingungen können seiner Meinung auch ein Fingerzeig auf die Durchführung zukünftiger Sportfeste sein: Keine Nachmeldungen, keine Stellplatzkarten und Begrenzung der Teilnehmerzahlen. Die frühzeitige Startlisten sorgen zudem dafür, dass die Zeitpläne exakt eingehalten werden und die gesamte Veranstaltung damit athletenfreundlicher wird. „Der Zuspruch in Dortmund hat gezeigt, wie sehr die Athleten wieder Wettkämpfe bestreiten wollen,“ bilanzierte Bernhard Bußmann.

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