Elias Schreml (Foto: Matthias Dersch)
Elias Schreml (Foto: Matthias Dersch)

Elias Schreml erfüllt in Oordegem U23-EM-Norm über 5000 Meter

Traditionell war am Samstag wieder ein großes Team der LG Olympia beim IFAM in Oordegem (Belgien) am Start und auch diesmal hat sich die Fahrt dorthin gelohnt. Für das herausragende Ergebnis sorgte dabei Elias Schreml, der sich über 5000 Meter auf 13:58,48 Minuten verbesserte und damit die Norm für die U23-Europameisterschaften (08. bis 11. Juli in Tallinn/Estland), die er zwei Wochen zuvor in Karlsruhe noch knapp verpasst hat. Aber auch darüber hinaus gab es viele weitere gute Ergebnisse der LGO-Athletinnen und -Athleten.

Elias Schreml fand sich im Lauf über 5000 Meter nach einigen Runden "zwischen den Feldern" wieder - vorne zu schnell, hinten zu langsam. Und so lief Elias Schreml erneut einen großen Teil des Rennens wieder alleine, passierte die 3000 Meter in 8:22 Minuten und zeigte am Ende mit 2:43 Minuten auf dem letzten Kilometer und einer Schlussrunde unter 60 Sekunden großen Kampfgeist. Dieser wurde mit einer neuen persönlichen Bestzeit und der U23-EM-Norm belohnt. Auch für Max Nores bewies sich Oordegem erneut als gutes Pflaster. Bei seinem dritten Start dort erzielte er mit 14:22,23 Minuten über 5000 Meter seine dritte Bestzeit.
Gleich vier Läuferinnen der LGO gingen im A-Lauf über 1500 Meter der Frauen an den Start. Hier lief Verena Meisl ein sehr mutiges Rennen und heftete sich direkt an die Fersen der Tempomacherin. Sie kämpfte bis zum Ziel um den Sieg und wurde letztlich starke Zweite und verpasste in 4:18,32 Minuten ihre persönliche Bestzeit lediglich um zwei Zehntelsekunden. Auch Rahel Brömmel lief ein taktisch gutes Rennen. Sie begann den Lauf in einem moderaten Anfangstempo, arbeitete sich dann im Laufe des Rennens immer weiter nach vorne. Sie lief die schnellsten letzten 200 Meter im ganzen Feld und sicherte sich als U20-Läuferin den 3. Platz in dem stark besetzten Teilnehmerfeld und belohnte sich mit einer neuen Bestzeit von 4:25,29 Minuten für ihr starkes Rennen. Tamara Reeves gab in Oordegem ihr Debüt im LGO-Trikot. Sie kam über ihren Freund Max Nores zur LGO, stammt aus Neuseeland und studiert wie Max derzeit in den USA. Sie konnte sich bei ihrem ersten Start für die LGO gleich über eine neue Bestzeit von 4:28,87 Minuten freuen. Dahinter zeigte Linn Kleine ein sehr gleichmäßiges Rennen. Mit 4:30,83 Minuten zeihte sie ihr schnellstes Rennen über diese Distanz seit gut dri Jahren und bewies damit, dass sie auch auf der Unterdistant ihre Form über die langen Strecken umsetzen kann.

Über 800 Meter der Frauen begann Lena Posniak das Rennen schnell. Zwar wurden die letzten 200 Meter für sie etwas schwer, dennoch erzielte sie mit 2:10,29 Minuten eine neue Saisonbestzeit. Im C-Lauf der Männer über die gleiche Distanz musste Lasse Funck zunächst drei Kurven außen laufen, was einige Meter mehr bedeutete. Trotzdem lief er erneut ein starkes Rennen mit einem guten Finish und mit 1:52,18 Minuten verpasste er eine neue Bestzeit nur knapp. Im gleichen lauf bewies auch Jan-David Ridder in 1:53,34 Minuten seine gute Form und lief erneut eines seiner bislang schnellsten Rennen.

„Die Organisation für das Meeting in Oordegem war mit der Anreise, PCR-Tests im Vorfeld für alle und den harten Normen, die komplett auf den Hochleistungssport ausgerichtet waren aufwendig. Aber die Reise hat sich mal wieder gelohnt. Endlich spielte das Wetter auch mal wieder mit. Am frühen Abend war es noch etwas windig, aber Sonne und Temperaturen um 18 Grad waren gegenüber den Vorwochen gute Rahmenbedingungen. Neben vielen guten Leistungen war natürlich die U23-EM-Norm von Elias über 5000 Meter ein Highlight, aber auch das starke Rennen mit Platz 2 von Verena über die 1500 Meter," resümierte LGO-Coach Pierre Ayadi.

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