Steffen Baxheinrich
Steffen Baxheinrich

Sechs weitere DM-Normen bei Laufgala in Pfungstadt

Bei der Laufgala am Samstag im hessischen Pfungstadt standen vor allem die Mittelstrecken im Fokus. Die Veranstaltung entwickelt sich seit Jahren aufgrund der guten Organisation und schnellen Rennen durch Tempomachern zu einer festen Adresse im Wettkampfkalender. Mit dabei war auch eine 18-köpfige Athletengruppe der LG Olympia unter der Betreuung von Coach Christof Neuhaus. Für eine der besten Leistungen sorgte dabei Steffen Baxheinrich, der mit einer neuen 800 Meter-Bestzeit die Norm für die Deutschen Meisterschaften in Berlin (03./04. August) erfüllte. Darüber hinaus gab es gleich fünf weitere Normerfüllungen für die Jugend-Meisterschaften.

Den Start der Veranstaltung bildeten die Läufe über die zwei Stadionrunden, in denen U20-Läufer Mats Kumpmann für eine mutige Anfangsrunde nicht belohnt wurde, mit 2:05,43 Minuten dennoch eine neue Saisonbestzeit erzielte. Lasse Funck, ebenfalls U20, ließ im unruhigen Rennverlauf gerade zwischen 200 und 600 Meter zu viele Körner, konnte aber dennoch mit seiner Zeit von 1:54,09 Minuten zufrieden sein.

Verena Meisl hielt sich in schnellen A-Lauf zunächst clever zurück und nahm dann „den Zug auf“. Mit 2:09,43 Minuten lief sie auf der Unterdistanz-Strecke eine neue neue persönliche Bestzeit und schaffte nach den 1500 Metern nun auch über diese Distanz die Norm für die Deutschen Jugend-Meisterschaften (26. bis 28. Juli in Ulm).

Steffen Baxheinrich erwischte über 800 Meter einen perfekten Tag. Der Abiturient der NRW-Sportschule, dem Goethe Gymnasium Dortmund, hielt sich taktisch clever an zweiter Position und somit aus Rangeleien heraus. Mit seiner neuen persönlichen Bestleistung von 1:50,10 Minuten löste er das Ticket nach Berlin, kratzt er an der 1:50-Schallmauer und zeigt sich bestens in Form für die Deutschen U23-Meisterschaften am nächsten Wochenende in Wetzlar.

Eine markante Schallmauer durchbrach Tessa Krämer über 1500 Meter der U18 mit 4:58,78 Minuten. Sie hielt sich während des Rennens in der Spitzengruppe ihres Laufes auf und konnte auf den letzten 150 Metern noch einige Konkurrentinnen überspurten. Sieben Sekunden Bestzeit verbuchte auf selber Strecke ihre Teamkollegin Louisa Hassel. Louisa, die erst seit diesem Jahr im Dress der LGO startet, stellte sich im A-Lauf nationalen Spitzenathletinnen und zeigte trotz ihrer jungen Jahre eine starke Vorstellung. Über 4:42,26 Minuten war sie auch noch Stunden nach dem Rennen überglücklich und machte sich mit der Norm für die Deutschen Jugend-Meisterschaften ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk.

Hannes Fahl setzte in der U18 mit 4:07,21 Minuten seine Bestleistungsserie fort und durfte sich zudem über den Sieg in einem taktisch klugen Rennen freuen. Derk Steffens konnte trotz gutem Beginn im Rennen in der U20 seine Form nicht unter Beweis stellen. Selbiges galt für Constantin Feist in der Männerklasse, der sogleich ein besseres Rennen nächste Woche in Wetzlar ankündigte. Leon Straub erwischte über 1500 Meter der Männer einen zu verhaltenen Beginn, konnte sich aber dennoch über gute 4:01,07 Minuten freuen. Im abschließenden A-Lauf stellte sich Elias Schreml der Konkurrenz. Während er in den vergangenen Wochen schon zwei U20-EM-Normen abhakte, lief sein Rennen in Pfungstadt nicht wie gewünscht, hakte aber dennoch mit 3:55,50 Minuten die Norm für die Jugend-DM ab. Der Athlet von LGO-Trainer Pierre Ayadi kann aber zuversichtlich auf die kommenden Wettkämpfe schauen, führt er doch die U20-Langstaffel nach Wetzlar.

Den Abschluss bildeten die 3000 Meter-Läufer. Das Trio Marleen Neumeier, Maya Strebel und Lieselotte Langenohl verbuchten allesamt neue persönlich Bestleistungen, wobei Marleen Neumeier mit 10:54,24 Minuten an der DM-Norm schnuppern darf. Aus LGO-Sicht bildeten Yassin Mohumed und Yannick Schönfeldt den Abschluss. Auch hier durchbrach Yassin Mohumed mit 8:55,53 Minuten die Schallmauer von neun Minuten und hat damit nach den 1500 Meter bereits die zweite Norm für die Deutschen Jugend-Meisterschaften in der Tasche. Und auch Yannick Schönfeldt war mit 9:17,12 Minuten nicht unzufrieden.

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