Christina Honsel (Foto: Middel)
Christina Honsel (Foto: Middel)

Starke Hochsprung-Ergebnisse in Herzebrock-Clarholz

Beim 16. Sparkassen-Hochsprung-Meeting in Herzebrock-Clarholz überraschte die lange Zeit verletzte Christina Honsel mit ihrem Erfolg bei den Frauen vor Marion Schopp (Niederlande) und der letztjährigen deutschen U23-Meisterin, Mareike Max (Werder Bremen, jeweils 1,75 m). Mit starken 1,82 Meter verbesserte die 21-jährige Dortmunderin ihre persönliche Hallenbestleistung aus dem Jahre 2016 um einen Zentimeter und qualifiziert sich damit für die Deutschen Hallen-Meisterschaften (16./17. Februar in Leipzig).

Die frühere deutsche Jugendmeisterin (2015) hatte ihren letzten Wettkampf bei den Deutschen Meisterschaften im Juli vergangenen Jahres in Nürnberg bestritten. Wegen Schmerzen in ihrem Sprungfuß musste sie die Saison dann vorzeitig abbrechen. "Ich konnte ich zum ersten Mal seit langem wieder ein richtiges Wintertraining durchziehen. Dafür, dass ich ein halbes Jahr ausgesetzt habe, bin ich mit meiner Leistung hochzufrieden," freute sich die Studentin der Wirtschaftswissenschaften, die in den letzten Monaten ihrer Trainerin Brigitte Kurschilgen sehr viel zu verdanken hat. Das Erfreuliche: Auch ihre Teamkollegin Kerstin Geisweiler, die in letzter Zeit aufgrund von Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wurde, meldete sich als Vierte mit 1,75 Meter wieder zurück.

Eine überzeugende Vorstellung bot auch Emma Bol, die im hervorragend besetzten Wettbewerb der weiblichen Jugend U20 als Zweite mit 1,73 Meter ihre persönliche Hallenbestleistung einstellte und dabei so starke Springerinnen wie Melanie Struwe (LAC Veltins Hochsauerland, ebenfalls 1,73 m) und Charlotte Haas (LG Bünde-Löhne/Bhf, 1,70m ) hinter sich ließ. Damit erfüllte sie außerdem die Norm für die Deutschen Jugend-Meisterschaften (23./24. Februar in Sindelfingen). Neuzugang Julia Hinse, die bisher für die LG Fichte-Elsey-Kabel startete, gefiel bei der weiblichen Jugend U18 als Fünfte mit neuer Bestleistung von 1,70 Meter.

Recht viel versprechend begann das Jahr für Louis Robertz, der den Wettbewerb der M15 mit 1,84 Meter vor dem Gütersloher Lukas Robers (1,80 m) für sich entschied. Der junge LGOer verbesserte seine Hallenbestleistung gleich um zwölf Zentimeter. Bei der weiblichen Jugend U14 stellte Marie Schulte im Walde als Zweite mit 1,52 Meter ihre persönliche Hallenbestleistung ein. Ihre Zwillingsschwester Paula kam mit 1,40 Meter auf Rang fünf. Bundestrainerin Brigitte Kurschilgen zeigte sich mit dem Hallenauftakt der von ihr betreuten Athletinnen und Athleten zufrieden: "Alle sind bisher gut durch den Winter gekommen. Zu solch einem frühen Zeitpunkt dürfen wir die Erwartungen nicht allzu hoch schrauben, denn bei dem einen oder anderen müssen noch technische Veränderungen vorgenommen werden. So wie in Clarholz kann es aber weitergehen."

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