Viele Bestleistungen beim Meeting im Stadion Hacheney

Die LG Olympia Dortmund veranstaltete am vergangenen Freitag im heimischen Stadion Hacheney das "Letzte Ausfahrt: Rostock-Meeting". Über 200 Teilnehmer, angereist aus ganz Deutschland, fast alle aus der U18 und U20, wollten hier noch einmal einen Versuch unternehmen, sich für die Deutschen Jugend-Meisterschaften, die am übernächsten Wochenende in Rostock stattfinden, zu qualifizieren oder ihre Form noch einmal unter Wettkampfbedingungen überprüfen. Unter toller Atmosphäre, abends unter Flutlicht, gab es gleich eine ganze Reihe an neuen Bestleistungen.

Im Stabhochsprung der männlichen Jugend U20 konnte Till Marburger seine erst wenige Tage alte Bestleistung noch einmal um fünf Zentimeter auf 5,15 Meter verbessern. „Eigentlich wollte ich nur so ein bisschen mitspringen und hatte mir keine besondere Leistung vorgenommen, aber dann rollte es doch hervorragend“, war LGO-Stabhochspringer Till Marburger nach dem erfolgreichen Versuch über die 5,15 Meter von sich selbst überrascht. In der Männerklasse entschied Constatin Rutsch den Wettbewerb mit 4,90 Meter für sich. Bei den Frauen gab die frühere deutsche Hallenmeisterin Kathrina Bauer (TSV Bayer 04 Leverkuen) eine Stippvisite in Hacheney und meisterte im Stabhochsprung der Frauen respektable 4,35 Meter. Und auch die Nachwuchsathleten der LGO hinterließen einen guten Eindruck. Vianne Wilke schaffte mit 3,30 Metern ebenso eine neue Bestleistung wie Noel Cheishvili in der M13 mit 2,60 Meter.

Nur ein gültiger Weitsprung gelang der 17jährigen Samira Attermeyer, und der saß. Sie verbesserte sich auf starke 6,05 Meter. Zuvor sprintete sie die 100 Meter in 12,18 Sekunden. Karolina Haas verbuchte, als es schon etwas kühl wurde, über 200 Meter schnelle 25,17 Sekunden und bestätigte ihre 25,04 Sekunden von Pfungstadt. Im Weitsprung der männlichen Jugend U18 steigerte sich Sven Hültenschmidt auf gute 6,38 Meter. Über 400 Meter Hürden konnte Julian Windeler seine persönliche Bestzeit auf 58,50 Sekunden verbessern. Dahinter erzielte Leonard Robertz ebenfalls gut 59,63 Sekunden.

Auch die Mittel- und Langstreckler LG Olympia beeindruckten. Über 1500 Meter hatte sich die 17jährige Ida Lefering schon früh von der Konkurrenz verabschiedet. Mit einem mutigen Lauf steigerte sie sich auf tolle 4:28,72 Minuten und zeigte sich für die bevorstehenden Deutschen Jugend-Meisterschaften gut gerüstet. Erfreulich auch die 4:36,69 Minuten von Marie Grövert. Luca-Lynn Faßbender verpasste trotz neuer Saisonbestzeit von 4:56,52 Minuten die Norm für Rostock knapp. Über 800 Meter gefielen Rahel Brömmel und Lea Posniak mit 2:11,21 und 2:11,49 Minuten. In der weiblichen Jugend U18 gab Ricarda Wrede mit 2:22,24 Minuten ihr Saisondebüt über diese Distanz.

Zum ersten Mal unterbot Maximilian Feist über 800 Meter mit 1:49,71 Minuten die markanten 1:50. Lasse Funck kämpfte „bis zum Anschlag“ und verbuchte mit 1:50,90 ebenfalls Bestzeit. Steffen Baxheinrich erzielte 1:52,07 Minuten. Constantin Feist (1:55,36 Min.) und der Jugendliche Lennart Lindstrot (1:55,36 Min.) vervollständigten die tolle Vorstellung der LGOer. Hannes Fahl verbuchte mit 3:56,31 Minuten eine neue Bestzeit über 1500 Meter und zog Fabio Heitböhmer (4:02,79 Min.) und Noah Boeck (4:03,09 Min.) ebenfalls zu Bestzeiten mit.

Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählten die 3000 Meter unter Flutlicht. In der männlichen Jugend entschied Henrik Lindstrot in 8:41,09 Minuten das Rennen für sich. Henning Albert gefiel durch 8:49,11 Minuten und Yannik Schönfeld freute sich über seine Bestzeit von 8:53,83 Minuten. Ihm folgte der Jugendliche Florian Becker, der sich um rund 20 Sekunden auf 8:54,06 Minuten verbesserte. In der weiblichen Jugend U20 steigerte sich Maya Strebel auf 10:45,22 Minuten. Lara Kernich (W15) erfüllte blieb mit 10:58,87 Minuten nicht nur zum ersten Mal unter der Elf-Minuten-Marke, sondern erfüllte damit auch die Norm für die Deutschen U16-Meisterschaften. Für diese Meisterschaften hatte Lenny Riebe bereits über 800 Meter die Norm erfüllt. Die erforderliche Zusatznorm hakte er nun mit 40,05 Sekunden über 300 Meter ab.

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