Mohamed Mohumed
Mohamed Mohumed

Zahlreiche Klasseleistungen bei Meeting in Oordegem

Was für ein Tag für die vielen Athletinnen und Athleten der LG Olympia Dortmund beim IFAM Meeting im belgischen Oordegem! Am Ende des langen Tages - die letzten Läufer starteten nachts nach 1 Uhr - standen zahlreiche Bestleistungen, Normerfüllungen für Deutsche Meisterschaften, ein neuer Westfalenrekord und sogar eine U20-WM-Norm zu Buche. Die beiden letztgenannten Ergebnisse gingen auf das Konto von Mohamed Mohumed, der sich über 5000 Meter gegenüber seinem Lauf eine Woche zuvor in Karlsruhe noch einmal um fast neun Sekunden steigern konnte und mit 14:09,09 Minuten die Norm für die U20-Weltmeisterschaften (10. bis 15. Juli in Tampere/Finnland) unterbot. Mit seiner Zeit verbesserte er außerdem nicht nur seinen eigenen Kreisrekord, sondern auch den fast 40 Jahre alten Westfalenrekord von Thomas Koch aus dem Jahr 1979, der bei 14:12,3 Minuten stand. Auch Steven Orlowski und David Valentin traten über 5000 Meter an. Steven Orlowski drückte mit 14:44,75 Minuten seine Bestzeit um acht Sekunden und erfüllt die Norm für die Deutschen U23-Meisterschaften (30. Juni bis 01. Juli in Heilbronn). David Valentin blieb mit 15:19,00 Minuten unter Wert.

Bereits zuvor steigerte Torben Junker seine 400 Meter-Saisonbestzeit von Rehlingen und genau eine Sekunde auf starke 46,33 Sekunden. Damit lief er die bislang zweitschnellste Zeit seiner Karriere und wurde im B-Lauf des international stark besetzten Feldes Platz 3. In der DLV-Bestenliste übernimmt er damit die Führung. "Ich habe den Lauf gut erwischt und hatte eine starke Zielgrade," freute sich Torben Junker anschließend. Ebenfalls über 400 Meter trat Marilena Scharff an. Nachdem sie eine Woche zuvor beim Borsig-Meeting in Gladbeck das Rennen zu schnell angegangen war zeigte sie diesmal etwas Respekt auf der ersten Rennhälfte. Dennoch konnte sie am Ende ihre zwei Jahre zuvor in Oordegem aufgestelle Bestzeit um vier Zehntelsekunden auf schnelle 55,12 Sekunden verbessern und sich damit nach den 200 Metern nun auch über die doppelte Distanz für die Deutschen Meisterschaften (21./22. Juli in Nürnberg) qualifizieren.

Gleich in ihrem ersten Saisonrennen über 800 Meter konnte Laura Hansen mit 2:09,29 Minuten auch über diese Strecke die DM-Norm erfüllen, nachdem sie bereits zehn Tage zuvor auch über 1500 Meter die Norm unterbot. Lara Reifers (U20) konnte ihre Saisonbestzeit auf 2:21,65 Minuten verbessern. Für Michael Wilms soll 2018 das letzte Jahr als Leistungssportler sein. Mit 9:03,26 Minuten über 3000 Meter Hindernis sorgte der 31-Jährige dafür, dass er sich bei der DM in Nürnberg verabschieden kann.

Nach ihrer Bestzeit über 3000 Meter in Dortmund zeigte Patricia de Graat auch über die 1500 Meter, dass das Trainingslager in der Höhe von Flagstaff (USA) gut angeschlagen hat. Mit 4:23,98 Minuten verpasste sie ihre Bestzeit gleich im ersten Rennen nur knapp um zwei Zehntelsekunden und hakte die Norm sowohl für die U23-DM in Heilbronn als auch die DM in Nürnberg souverän ab. Endlich ging es auch für Linn Kleine mit den Wettkämpfen los, nachdem Anfang Mai noch eine Erkältung den geplanten Start bei der Langstrecken-DM in Pliezhausen verhinderte. Mit 4:34,34 Minuten über 1500 Meter der weiblichen Jugend U18 war sie dennoch schon schneller unterwegs als im Vorjahr an gleicher Stelle und sie hakte damit die Norm für die Jugend-DM (27. bis 29. Juli in Rostock) ab.

Schnelle Zeiten gab es auch über 1500 Meter der männlichen Jugend. So zeigte sich Elias Schreml gut erholt von seinem 10000 Meter-Titelgewinn und lief gleich im ersten Saisonrennen über die 1500 Meter mit 3:49,81 Minuten eine neue Bestzeit. Im nächsten Lauf zeigte sich Maximilian Feist deutlich verbessert gegenüber der Vorwoche in Karlsruhe und drückte seine Bestzeit um drei Sekunden auf 3:49,14 Minuten. Taktisch war Steffen Baxheinrich in seinem 1500 Meter-Rennen nicht auf der Höhe, aber auf seine Form konnte er sich verlassen. Trotz langer Wege und einem unrhythmischen Rennen verbuchte auch er mit 3:54,57 Minuten eine neue Bestzeit.

Über 800 Meter wartete Constantin Feist mit guten 1:57,96 Minuten auf und verpasste damit seinen Hausrekord nur knapp um zwei Zehntelsekunden. Bei seinem ersten internatioalen Rennen bestätigte der 17-jährige Lasse Funk mit 1:59.51 Minuten seine gute Form und Sebastian Niehaus unterbot mit 1:59,87 erstmals die Zwei-Minuten-Marke. Janne Straub zeigte sich gegenüber dem Saisoneinstand in Dortmund stark verbessert und lieferte 2:01,45 Minuten ab. Yassin Mohumed zeigte gute Ansätze und erzielte im gleichen Rennen 2:01,50 Minuten. Ebenfalls Bestzeit hieß es für U18-Läufer Derk Steffens, der 2:03,46 Minuten benötigte.

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