Hygiene- und Infektionsschutzkonzept



1 Einleitung

Das Sparkassen Jump'n'Run Meeting Dortmund wird erstmals in dieser Form durch die LG Olympia Dortmund e.V. ausgerichtet. Der Wettkampf dient Kaderathleten sowie nationalen und internationalen Berufssportlern zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio sowie Qualifikationen von nationalen und internationalen Meisterschaften. Die aktuelle Coronaschutzverordnung NRW sieht zudem vor, dass bei einer nachhaltigen Inzidenz (mindestens 7 Tage) unter 50 auch weitere Athleten und Athletinnen zum Wettkampfsport zugelassen werden können. Für den Fall, dass der entsprechende Inzidenzwert entsprechend erreicht wird, ist eine begrenzte Erweiterung der Teilnehmer beabsichtigt. Bedingt durch zeitliche und organisatorische Abläufe ist die Anzahl auf rund 500 zusätzliche Teilnehmer in dem Wettkampfzeitraum von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr beschränkt.

Bei der Leichtathletik handelt es sich typischerweise um einen kontaktfreien und individuellen Sport. Allenfalls bei Läufen (ab 800m), die nicht ausschließlich in Bahnen durchgeführt werden, kann es ausnahmsweise zu Kontakten der Sportler kommen.

Das Stadion Rote Erde hat eine Rundlaufbahn (400m) mit 8 Bahnen. Sprints und Hürdenläufe (bis 110m Hürden) können auf der Hauptgeraden auf der Seite der überdachten Tribüne ausgetragen werden. Auf der Gegengerade befinden sich die Starts u. a. für 200m, 300m und 1500m Es stehen zwei Weitsprunganlagen, zwei Hochsprunganlagen sowie eine Stabhochsprunganlage zur Verfügung.

Unterhalb der Haupttribüne befinden sich Umkleide- und Duschräume. Die Haupttribüne hat insgesamt rund 3000 Sitzplätze auf eingebauten Sitzbänken. Das Einhalten der Mindestabstände auf der Tribüne ist bis zu einer Anzahl von mindestens 500 Personen in jedem Fall möglich. Auf der Nordseite ist ein Biergarten, der derzeit durch Absperrungen von dem Stadiongelände abgegrenzt wird.

Im direkten Umfeld befindet sich der Vorplatz der Helmut-Körnig-Halle (HKH). Hier findet sich u. a. eine Weitsprunganlage mit 5 Anlaufbahnen. Die gesamte Fläche ca. 2500 qm kann zum Aufwärmen genutzt werden.

In allen Bereichen befinden sich weitläufige Zuwegungen, die einen Zu- und Abgang zu den Sportstätten mit ausreichendem Abstand gewährleisten. Der Zugang und die Registrierung für die Athleten und Trainer erfolgt im Falle der Wettkampfdurchführung über das Marathontor auf der Südseite. Als Ausgang für die Athleten und Trainer aus dem Stadion wird der Nebeneingang auf der Ostseite direkt gegenüber dem Zugang zum Vorplatz der HKH genutzt. Jede Person, die das Stadion betritt, muss sich über die FLVW-App erfassen, so dass Name, Vorname, Anschrift und Telefonnummer gespeichert werden. Entsprechende QR-Codes werden im Bereich des Eingangs ausgehängt.

Das nachfolgende Hygiene- und Infektionskonzept gilt auch für den ausgewiesenen Aufwärmbereichen auf dem Vorplatz der HKH.

2 Grundlage Hygienekonzepte

Maßgebend für das Hygienekonzept und die Durchführung des Sparkasse Dortmund Meeting ist das Infektionsschutzgesetz in seiner jeweils gültigen Fassung, die aktuelle Verordnung zum Schutz von Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 („CoronaSchVO“) des Landes Nordrhein-Westfalen in seiner jeweils neuesten Fassung, zuletzt gültig ab dem 28.05.2021. Die Einreise von ausländischen Athletinnen und Athleten erfolgt unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Fassung der Corona-Einreiseverordnung.

Für das Hygienekonzept erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadt Dortmund, um unter Einbeziehung der o.g. Verordnungen und Richtlinien eine sichere Veranstaltung für alle Beteiligten durchzuführen. Alle Beteiligten werden im Vorfeld und während der Veranstaltung auf die erforderlichen Maßnahmen und Regelungen schriftlich hingewiesen.

Beim Sport- und Trainingsbetrieb sowie bei Wettbewerben auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im sonstigen öffentlichen Raum sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen(-gruppen) sicherzustellen.

Die CoronaschutzVO NRW in ihrer aktuellen Fassung sieht in § 14 bei einer Inzidenz nun folgendes vor:

Der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der offiziell gelisteten Sportlerinnen und Sportler der Bundes- und Landeskader in den olympischen, paralympischen, deaflympischen und nicht-olympischen Sportarten an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten, Landesleistungsstützpunkten und an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren (U19, U 18, U17, U 16, U15), soweit die Vereine beziehungsweise die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen den nach § 17 Absatz 1 zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen.

Zudem ist der Zutritt von Zuschauerinnen und Zuschauern zu Sportanlagen im Freien bis zu 100 Personen mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit, wenn die Regelungen zum Mindestabstand gesichert eingehalten werden.
Bei einer Inzidenz unter 50 ergeben sich folgende Erleichterungen:
Im Freien ist die Ausübung von kontaktfreiem Sport ohne Personenbegrenzung möglich.
Aus diesen Konzepten und der Zusammenarbeit ergeben sich folgende essenzielle Bestandteile:
• Verbindliche Corona-Tests vor Anreise oder
• Schnelltest vor Betreten des Stadions
• Beachtung der aktuellen Kontaktbeschränkungen
• Abstandregelungen
• Mund-Nase-Bedeckung
• Desinfektion und Reinigung
• Erfassung von Personen- und Kontaktdaten
• Wartesituationen
• Unterweisung
• Infektionsgeschehen

Der Eintritt ins Stadion ist nur Personen gestattet, die einen bescheinigten negativen Test vorlegen können, der nicht älter als 24 Stunden ist. Gleichgestellt sind bereits vollständig geimpfte Personen, wenn die letzte erforderliche Impfung mindestens zwei Wochen zurückliegt sowie genesene Personen, deren Erkrankung nicht länger als sechs Monate zurückliegt. In beiden vorgenannten Fällen müssen geeignete und anerkannte Nachweise vorgelegt werden.

3 Verantwortlichkeiten

3.1 Ausrichter und Veranstalter
LG Olympia Dortmund e.V. (LGO), Hacheneyer Straße 88, 41265 Dortmund
vertreten durch den Vorsitzenden des Vorstandes Michael Adel

3.2 Hygienebeauftragter
Der Hygienebeauftragter des Sparkasse Jump n`Run Dortmund Meeting ist: Michael Adel, Vorsitzender der LGO

3.3 Ordnungsdienst
Für die Veranstaltung werden insgesamt rund 20 Personen als Ordnungsdienst eingeteilt. Der Ordnungsdienst wird folgende Aufgaben wahrnehmen:
- Sicherstellung der Ein- und Auslasskontrollen
- Sicherstellung der Einhaltung der Wegeführungen
- Platzzuweisung von Athleten, Trainern, Presse

3.4 Ärztliche Versorgung und Schnelltest Die ärztliche Versorgung wird durch eine Ärztin sichergestellt. Das nächstgelegene Krankenhaus ist über die Veranstaltung in Kenntnis gesetzt. Im Bedarfsfall ist eine kurzfristige Erreichbarkeit sichergestellt. Die Schnelltest vor dem Stadion werden durch einen externen Dienstleister durchgeführt.

3.5 Reinigungsdienst
Es werden Reinigungsfachkräfte die Grundreinigung am Wettkampftag vornehmen.
Der Veranstalter stellt darüber hinaus eine regelmäßige Reinigung aller Kontaktflächen in den Umkleiden, in den Toiletten, der Tribüne sowie den Wettkampfanlagen während des gesamten Nutzungszeitraumes durch eingewiesenes Personal sicher.

4 Veranstaltungsstätte

4.1 Testpflicht, Vermeidung von Schlangenstehen
Jeder Athlet, Trainer, Pressevertreter sowie alle Mitarbeiter der Organisation einschließlich Kampfrichter, die am Veranstaltungstag das Stadion betreten, sind verpflichtet, mit einem Nachweis über einen anerkannten Test anzureisen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Es wird die Möglichkeit bestehen vor dem Stadion einen Schnelltest durchzuführen. Der Schnelltest wird durch einen externen Anbieter erfolgen. Im Wartebereich sind die Mindestabstände einzuhalten sowie das verpflichtende Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Bei einem positiven Testergebnis ist eine Teilnahme und das Betreten des Stadions untersagt. Die positiv getesteten Personen verlassen den Wartebereich und das Sportgelände umgehend unter Einhaltung der AHA-Regeln. Der Dienstleister wird die notwendigen Informationen an das Gesundheitsamt sicherstellen.

Der Eintritt ins Stadion ist nur Personen gestattet, die einen bescheinigten negativen Test vorlegen können, der nicht älter als 24 Stunden ist. Gleichgestellt sind bereits vollständig geimpfte Personen, wenn die letzte erforderliche Impfung mindestens zwei Wochen zurückliegt sowie genesene Personen, deren Erkrankung nicht länger als sechs Monate zurückliegt. In beiden vorgenannten Fällen müssen geeignete und anerkannte Nachweise vorgelegt werden.

Die Regelungen zur Testpflicht gelten für alle Offiziellen und Kampfrichter sowie Trainer, Betreuer und Zuschauer entsprechend.

4.2 Wegeführung
Die Wegführung sieht eine Trennung von Wettkampfbereichen sowie den restlichen Anlagen vor. Im Vorfeld der Veranstaltung erhält jeder Teilnehmer der Veranstaltung eine Erstinformation. Zusätzlich werden alle Mitglieder der Organisation, die Kampfrichter, Trainer und die Presse vor Ort in das Wege- und Hygienekonzept eingewiesen und auf die Einhaltung der Regeln verpflichtet.

Bereiche, wo die Gefahr einer Schlangenbildung bestehen sind mit Abstandsmarkierungen ausgestattet, zusätzlich befindet sich in solchen Bereichen ein Ordner, der die Einhaltung der Abstandsregeln einfordert. Ordner im Eingangsbereich zum Stadion überwachen den berechtigten Zugang und die Einhaltung der Mindestabstände.

Im gesamten Stadion besteht Maskenpflicht, lediglich im Aufwärmbereich im Innenraum, beim Wettkampf selbst und beim Verzehr von Speisen und Getränken darf die Maske abgenommen werden.

Der Mindestabstand von 1,5 m ist zu jeder Zeit einzuhalten. Sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist eine sichtbare Trennung vorgesehen.

Die jeweils zulässigen Aufenthaltsbereiche ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Stadionplan.

4.3 Zu-/ Abgänge
Die vorgesehenen Zu- und Abgänge, für die jeweiligen Bereiche ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Stadionplan.

4.4 Belüftung
Es handelt sich um eine Freiluftveranstaltung. Die Belüftung des gesamten Areals erfolgt auf natürlichem Weg.

4.5 Einlass
Am Einlass zum Wettkampf befinden sich Ordner. Diese kontrollieren die Zutrittsberechtigung und das Vorliegen der notwendigen Tests.

4.6 Zonen
Die einzelnen Personengruppen besitzen spezielle Berechtigungen zum Zutritt in bestimmte Zonen. Es werden Zonen entsprechend der angesetzten Disziplinen gebildet. In den jeweiligen Zonen halten sich maximal 30 Personen einschließlich der Kampfrichter auf. Die Kontrolle der Zutrittsberechtigung wird durch Ordner und Kampfrichter sichergestellt. Durch die Zonierung soll eine Durchmischung der Personengruppen verhindert werden.

4.7 Umkleiden
Die Nutzung der Umkleiden ist durch einen Kabinenplan angelehnt an den Zeitplan fest geregelt, der Mindestabstand von 1,5 Metern ist zu jeder Zeit gewährleistet, die Nutzer sind zum Tragen des Mundschutzes verpflichtet. Es dürfen maximal vier Personen gleichzeitig die Umkleide benutzen. Insgesamt befinden sich im Stadion vier Umkleiden. Diese werden nach Nutzung gereinigt.

4.8 Toiletten
Alle Toiletten im Stadion werden nach Bedarf gereinigt. Die Teilnehmer sind angehalten, die Nutzung der Toiletten im Stadion auf das notwendige Minimum zu reduzieren.

5 Verhaltensgrundsätze

Für alle Beteiligten des Sparkasse Dortmund Meeting gelten grundsätzliche Verhaltensrichtlinien. Diese sind im Einzelnen:

Hygienevorschriften
Die Verhaltensrichtlinien des Hygienekonzepts sind von allen Personen der Veranstaltung zu jeder Zeit einzuhalten. Zuwiderhandlungen führen zum Entzug der Akkreditierung und damit zum Ausschluss aus der Veranstaltung.

Abstandsregelungen
Ein Abstand von mind. 1,5 m zwischen Personen(-gruppen) sollte zu jeder Zeit (mit Ausnahme des Aufwärmbereichs für Athleten) eingehalten werden.

Mund-Nase-Bedeckung
Es herrscht eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in allen Bereichen außerhalb der eigentlichen Wettkampfanlagen und des Aufwärmbereichs. Für alle Beteiligten werden für den Bedarfsfall ausreichend Einwegmasken bereitgehalten.

Verzicht von Begrüßungsritualen
Auf das Händeschütteln, Umarmen oder anderen Begrüßungsritualen ist zu verzichten.

Einhaltung der Nies- und Hustenetikette
Die Regeln der Husten-Etiquette sind einzuhalten. Beim Husten ist besonders auf den Abstand zu anderen Personen zu achten und sich von ihnen wegzudrehen. Beim Husten und Niesen ist die Armbeuge vor Mund und Nase zu halten. Nach dem Niesen oder Husten muss sich gründlich die Hände gewaschen werden.

Desinfektion und Reinigung
Es besteht die Pflicht zum Hände waschen bzw. desinfizieren sowie die regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Kontaktflächen, Sanitärräumen und Geschirr.Händedesinfektionsmittel und Einmaldesinfektionstücher werden ausreichend zur Verfügung stehen.

Vermeidung von Wartezeiten
Es gilt Wartezeiten am Eingang zu vermeiden. Alle Beteiligten werden aufgefordert, nur zu den jeweils zugelassenen Zeiten ins Stadion zu kommen und die Akkreditierung bereit zu halten. Während des Wettkampfes werden keine Personen akkreditiert. An Stoßzeiten sind die Beteiligten aufgerufen, genügend Abstand zu den anderen Personen einzuhalten. Durch die vorhandenen Zuwegungen vor dem Stadion ermöglichen weiträumiges Einhalten der Abstände.

Anwesenheit im Stadion
Alle Beteiligten dürfen sich nur zu den zugewiesenen Zeiten im Stadion aufhalten. Nach dem Wettkampf ist das Stadion umgehend (spätestens 60 Minuten nach Beendigung des Wettkampfes) zu verlassen. Die Trainer dürfen sich nur zu den Zeiten Stadion aufhalten, in denen ihre Athleten beim Wettkampf aktiv sind. Kampfrichter halten sich in der zugewiesenen Zone ihrer Wettkampfanlage auf.

Erkennen von Erkrankungssymptomen
Bei etwaigen Krankheitssymptomen erfolgt kein Zutritt zum Stadion. Insbesondere ist auf folgende Symptome zu achten: Husten, Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen, allgemeine Schwäche, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Durchfall. Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn, positiv auf Corona getestet wurden, erhalten keinen Zutritt.

Informationsabfrage
Alle Beteiligten müssen Fragen zur aktuellen Symptomatik im Vorfeld der Erfassung in der FLVW-App beantworten. Werden diese Fragen nicht oder nur teilweise beantwortet, ist eine Teilnahme ausgeschlossen.

Kontaktnachverfolgung
Die Rückverfolgbarkeit aller Personengruppen ist gemäß den Vorgaben der „CoronaSchVO“ gewährleistet. Dazu werden Daten zur Kontaktpersonennachverfolgung einschließlich der Telefonnummer über die FLVW-App erhoben. Soweit weitere personenbezogenen Daten erfasst werden, werden diese nach den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften verarbeitet und vor dem Zugriff Unbefugter gesichert und nach Ablauf der Frist von 4 Wochen vollständig vernichtet.

Auf Verlangen werden die Daten dem Gesundheitsamt in Dortmund zur Verfügung gestellt.

Verhalten im Infektions- / Meldefall
Im Verdachtsfall sind folgende Schritte vorgesehen:
1. Kontaktverbot zu anderen Personen
2. Benachrichtigung des Hygienebeauftragten
3. Beschränkung der Interaktion auf geschützten Kontakt mit dem medizinischen Personal
4. Der Hygienebeauftragte nimmt Kontakt zum Gesundheitsamt auf
5. Den weiteren Vorgaben des Gesundheitsamtes ist Folge zu leisten (Testung, Verhalten etc.) ggf. Organisation der Quarantäne und Abwicklung der Abreise nach gesetzlichen Vorschriften.

6 An- und Abreise, Hotelaufenthalt

Anreisende Teilnehmer aus dem Ausland sind verpflichtet, unabhängig von etwaigen Einreisebestimmungen ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorzulegen, welches bei der Anreise nicht älter als 24 Stunden sein darf. Andernfalls ist eine Akkreditierung für die Veranstaltung ausgeschlossen.

Die ausländischen Anreisenden müssen sich über das Portal www.einreiseanmeldung.de vor der Ankunft in Deutschland anmelden. Die An- und Abreise durch alle Teilnehmer erfolgt auf eigene Verantwortung. Die Teilnehmer müssen etwaige Hotelbuchungen selbständig organisieren und sind für die Einhaltung aller Schutz- und Hygienevorschriften selbst verantwortlich.

Ein zentrales Veranstaltungshotel wird nicht angeboten.

7 Teilnehmermanagement

Alle Personen, die an der Veranstaltung teilnehmen oder mit der Durchführung der Veranstaltung betraut sind, müssen für die Veranstaltung akkreditiert werden. Zutritt zur Veranstaltungsstätte erhalten nur akkreditierte Personen. Die Weitergabe der Akkreditierung ist untersagt. Die Akkreditierung der Teilnehmer wird anhand der namentlichen Meldung vorgenommen, so ist sichergestellt, dass nur berechtigte Personen Zutritt zur Veranstaltung erhalten.

Die Akkreditierung umfasst neben dem Namen und zugehörigen Nation auch eine Mobilfunknummer, den Teilnehmertyp (Sportler, Trainer, Kampfrichter etc.).

8 Standard für Athleten

8.1 Aufenthaltsorte
Stadion
Alle Athleten halten sich für ihre Zeit in Dortmund an der Wettkampfstätte auf. In die Wettkampfstätte kommen alle Athleten nur zum Wettbewerb. Dafür gibt es jeweils exakt vorgegebene Zeitfenster, zu denen sie in das Stadion dürfen. Nach dem Wettkampf verlassen die Athleten das Stadion direkt wieder und treten die Heimreise an, soweit nicht eine selbst veranlasste Hotelbuchung vorliegt.

Umkleiden
Am Wettkampftag stehen für die Athleten, die unmittelbar vor ihrem Wettbewerb sind, Umkleidekabinen im Stadion zur Verfügung, zwei Umkleidekabinen für Frauen und zwei Umkleidekabinen für Männer. Gleichzeitig dürfen maximal vier Personen unter Einhaltung der AHA-Regeln die Umkleideräume betreten. Sobald die Sportler den Weg Richtung Wettbewerb einschlagen und die Kabinen verlassen haben, werden die Kabinen desinfiziert und gelüftet, bevor die nächste Athleten die Kabinen nutzen können.

8.2 Verhalten Wettkampf
Training
Ein Training ist vorab im Stadion nicht möglich.

Wettkampf
Die Disziplinen Sprint und Hürden werden in Bahnen mit maximal 8 Personen laufen. Die tatsächliche Besetzung obliegt gleichfalls dem Veranstalter. Dieser ist jederzeit berechtigt, Änderungen der Anzahl der genutzten Bahnen pro Lauf zu ändern. Es werden Flächendesinfektionsmittel und Einmalhandschuhe zur Verfügung gestellt, um die Startblöcke reinigen zu können.
Läufe über 400m können in Gruppen von bis zu 18 Personen durchgeführt werden. Direkter Personenkontakt ist durch die Athleten zu vermeiden. Bis kurz vor dem Start sind die Mindestabstände einzuhalten, sollte dies nicht möglich sein, sind Mund-Nasen-Masken zu tragen.
Die technischen Disziplinen erfolgen mit max. 12 Personen pro Startgruppe. Die Mindestabstände zwischen den einzelnen Gruppenteilnehmern können durch die vorhandenen Aufenthaltsflächen sichergestellt werden.

Aufwärmen:
- Auch beim Einlaufen ist der Mindestabstand zu beachten. Das Warmlaufen erfolgt in der ausgewiesenen Flächen auf dem Vorplatz der HKH. Das Verlassen und Betreten des Stadions wird dokumentiert.

Sprung:
- Beim Weitsprung werden Springer einzeln zur Absprungmarke gelassen, in der Wartezone ist der Mindestabstand einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Sprint:
- Mindestabstand nach dem Lauf zum Holen der persönlichen Anziehsachen am Start. Eine Wartezone wird ausgewiesen mit Markierungen zu den Mindestabständen. Kampfrichter

Für die Kampfrichter gelten die beschriebenen Grundsätze in analoger Weise. Die jeweiligen Kampfrichterteams besetzen nur die jeweils ihnen zugewiesenen Wettkampfanlage. Nach Abschluss des letzten eingeteilten Wettkampfs verlassen die Kampfrichter das Stadion. Überschneidungen mit anderen Kampfrichterteams sind zu vermeiden.

Jeder Kampfrichter bestätigt schriftlich, dass er keine Corona-typischen Symptome aufweist

9 Standard für Trainer

9.1. Anreise & Unterkunft
Die für die Athleten beschriebenen Standards gelten für alle Trainer und betreuende Personen geleichermaßen.

9.2 Aufenthaltsorte
Die Trainer dürfen sich nur in der ausgewiesenen Zone aufhalten. Insbesondere das Betreten des Innenraums ist untersagt und führt ohne weitere Aufforderung zum Verweis aus dem Stadion.

9.3 Verhalten Wettkampf
Training
Ein Training im Stadion ist nicht möglich.

Wettkampf
Die für die Athleten beschriebenen Verhaltensregeln gelten entsprechend auch für die Trainer.

10 Standard für Kampfrichter und Offizielle

Die Kampfrichter und Offizielle sind integraler Bestandteil eines Leichtathletikwettbewerbs. Sie sind für die Ergebnisfeststellung und Einhaltung der Wettkampfregeln verantwortlich. Der Zeitplan und die Wettkampfeinteilungen erfolgen im Vorfeld der Veranstaltung. Bei der Ausübung ihrer Tätigkeit sind die Mindestabstände zu den Athleten zu beachten.

10.1 Anreise
Die Anreise für die Kampfrichter erfolgt selbstständig am Wettkampftag. Auf die Bildung von Fahrgemeinschaften wird verzichtet. Die Verhaltensrichtlinien (z.B. Mund- Nasen-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln) sind einzuhalten. Ausländische Kampfrichter oder Technische Delegierte werden nicht teilnehmen. Alle Kampfrichter und Offiziellen müssen einen negativen Test vor Betreten des Stadions nachweisen.

10.2 Unterkunft
Unterkunft wird durch den Veranstalter nicht zur Verfügung gestellt.

10.3 Verpflegung
Das Catering für Kampfrichter und Mitarbeiter der Wettkampforganisation im Stadion wird auf Getränke und fertig verpackte Snacks beschränkt. Der Verzehr erfolgt in abgetrennten Bereichen für diese Personengruppe und berücksichtigt alle erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

11 Medien/Presse

Um die Personenzahl so begrenzt wie möglich zu halten, werden 30 Medienvertreter zur Veranstaltung zugelassen, um sicherzustellen, dass es Bildmaterial und Presseinformationen der Veranstaltung gibt. Der Ausrichter produziert mit vier Kameraleuten und zwei Technikern einen Livestream, der auf Sportdeutschland.tv zu sehen ist.

12 Dopingkontrollen

Während der Veranstaltung ist mit Dopingkontrollen der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) zu rechnen. Die Dopingkontrollräume befinden sich im Stadion in eigens dafür vorgesehenen Räumlichkeiten (Unterhalb Tribüne). Diese werden vor der Nutzung ausreichend gereinigt und desinfiziert und stehen dann ausschließlich für die Dopingkontrollen zur Verfügung. Die NADA wurde über das Hygienekonzept der Veranstaltung informiert und hat alle Maßnahmen zu beachten. Darüber hinaus hat die NADA für die Durchführung von Dopingkontrollen ein eigenes Hygienekonzept.

13 Ablauf der Veranstaltung

13.1 Auf- und Abbau
Der Auf- und Abbau erfolgt durch die Mitarbeiter der Organisation am Vormittag des Wettkampftages. Diese Personengruppe wird vor dem Betreten des Stadions einen negativen Test nachweisen.

13.2 Ablauf
Der Ablauf am Wettkampftag richtet sich nach dem Zeitplan, der nach endgültiger Festlegung als Anlage zu diesem Schutz- und Hygienekonzept beigefügt wird.
Der Beginn der Veranstaltung wird um 14:00 Uhr sein, das Ende ist für 23:30 Uhr geplant.

13.3 Siegerehrung
Siegerehrungen nach den Wettbewerben finden nicht statt.

Dortmund, der 31.05.2021

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