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Zwei Medaillen bei DM in Kassel

Manuel Sanders und Elias Schreml
Manuel Sanders und Elias Schreml
Bei den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Kassel konnte das LGO-Team 1 x Gold, 1 x Bronze sowie drei weitere Top-Acht-Platzierungen holen. Gold holte Manuel Sanders in neuer persönlicher Bestzeit von 45,07 Sekunden über 400 Meter. Bronze gewann überraschend Elias Schreml über 1500 Meter.

Manuel Sanders setzte seinen Erfolgskurs der letzten Wochen bei den Deutschen Meisterschaften in Kassel fort. Auf der Stadionrunde ließ er im Endlauf den anderen Finalisten nicht den Hauch einer Chance und sicherte sich souverän den Titel in der neuen persönlichen Bestleistung von 45,07 Sekunden. Der Schützling von Thomas Kremer erzielte damit bereits seinen vierten Hausrekord in dieser Saison. Die 45-Sekunden-Grenze ist für ihn damit nun in greifbare Nähe gerückt. Die 45,00 Sekunden bilden auch die Direkt-Norm für die bevorstehende WM in Budapest (19. bis 27. August) und die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Paris.

„Eine 44-er Zeit ist mittlerweile das große Ziel für diese Saison. Es war sehr knapp, das ist schade. Die Bedingungen waren sehr gut. Aber ich habe gezeigt, was ich leisten kann. Es geht step-by-step. Im Vorlauf habe ich schon gemerkt, dass es sich gut anfühlt. Ich werde jetzt noch mit meinem Coach analysieren, was man noch verbessern kann. Jean Paul Bredau ist als Zweiter auch eine starke Zeit gelaufen. Da können wir mit der Mixed- und der Männer-Staffel echt gut angreifen. Ich bin gespannt, was da noch geht. Auch mit meiner Einzel-Zeit brauche ich mich nicht mehr verstecken," sagte Manuel Sanders im Anschluss gegenüber leichtathletik.de. Mit 47,42 Sekunden konnte sich auch Jonas Breitkopf für das 400-Meter-Finale qualifizieren, in dem er in Saisonbestzeit von 47,32 Minuten einen respektablen siebten Rang belegte.

Elias Schreml, der in letzter Zeit in den USA trainierte, unterstrich mit seinem dritten Rang über 1.500 Meter in 3:47,60 Minuten (Vorlauf 3:46,42 Min.), dass er weiterhin ein wichtiger Leistungsträger für die LG Olympia ist. Seine Bronzemedaille macht auf jeden Fall Appetit auf Mehr. "Das Rennen war anders als ich es aus den USA gewohnt bin. Es war viel taktischer. Ich habe gemerkt, dass ich mich auf meinen Endspurt verlassen kann. Ich bin mit der Platzierung sehr zufrieden. Ich bin gar nicht mit der Erwartung angereist, weil meine Saison in den USA schon im März angefangen hat. Ich wollte hier einfach nochmal einen Wettkampf mitnehmen," äußerte sich Elias Schreml im Interview mit leichtathletik.de Für Steffen Baxheinrich (3:47,90 Min.), Yassin Abdilaahi (3:49,96 Min.) und Hannes Fahl (3:53,65 Min.) reichte es im Vorlauf leider nicht für das Erreichen des Finals.

Mit einer Enttäuschung für Mohamed Abdilaahi endete die Entscheidung im 5.000-Meter-Lauf der Männer. Der Titelverteidiger setze zu Beginn alles auf eine Karte, konnte bei den hohen Temperaturen sein couragiertes Tempo jedoch nicht halten und musste sich im Gesamtklassement mit dem fünften Platz in 13:42:68 Minuten begnügen. Über 3000 Meter Hindernis lief Henrik Lindstrot in 9:11,11 Minuten auf Platz 11.

Im Sprint der Frauen gefiel Lea Sophie Benzin. Am ersten Tag der Meisterschaften konnte sie sich über 100 Meter nach neuer persönlicher Bestzeit von 11,72 Sekunden im Vorlauf für das Halbfinale qualifizieren. Dort legte sie noch einmal zu, steigerte sich um elf Hundertstelsekunden auf 11,61 Sekunden und belegte Rang 11. Am nächsten Tag ging sie zudem über 200 Meter an den Start. Bereits im Halbfinale erzielte sie mit 23,83 Sekunden eine neue Saisonbestzeit erzielen und sich damit für das Finale der besten Acht qualifizieren. In diesem konnte sie als Siebte in 23,85 Sekunden ihre starke Form noch einmal bestätigen. Über 100 Meter erzielte außerdem Samira Attermeyer im Vorlauf mit 11,84 Sekunden ihre bisher zweitschnellste Zeit.

Über 800 Meter der Frauen gab Carolin Bothe ihr Debüt im LGO-Trikot auf deutschem Boden. Die US-Studentin blieb mit 2:10,16 Minuten nur knapp über ihrer persönlichen Bestzeit, für das Finale reichte das jedoch leider nicht. Auch Lasse Funck schied nach 1:56,95 Minuten über 800 Meter der Männer im Vorlauf aus.


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