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LGO-Athleten holen 18 Titel bei FLVW-Meisterschaften

Constantin Rutsch
Constantin Rutsch
An den vergangenen beiden Wochenenden fanden in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund die FLVW Hallenmeisterschaften der Altersklassen U16, U18, U20 sowie der Männer und Frauen statt. Die LG Olympia Dortmund war mit einem großen Team vertreten – und kehrte mit einer beeindruckenden Bilanz zurück: 18 Titel, dazu 19 Silber- und 12 Bronzemedaillen. Ergänzt wurde das starke Gesamtergebnis durch zahlreiche persönliche Bestleistungen sowie weitere Normerfüllungen für die anstehenden Deutschen Meisterschaften.

Im Stabhochsprung der Männer sicherte sich Constantin Rutsch den Meistertitel – und überquerte mit 5,43 Metern eine neue persönliche Bestmarke. Damit rangiert er aktuell auf Platz 3 der DLV-Bestenliste. Ben Duwenbeck wurde mit 4,90 Metern und neuer Saisonbestleistung Zweiter. Bei den Frauen gewann Zoe Jakob mit 4,10 Metern (Hallen-PB). Dahinter komplettierten Regine Bakenecker (4,00 m) und Lea Laux (3,90 m) das Podest. Paula Schulte im Walde steigerte ihre Saisonbestleistung auf 3,70 m und belegte Rang fünf. In der männlichen U18 überzeugten Julius Schepeler und Malte Schumacher mit neuen Bestleistungen von jeweils 4,20 Metern – Platz 1 und 3. In der weiblichen U18 sprang Juna Duwenbeck mit 3,30 Metern zu Bronze, Franziska Baumhäkel wurde mit PB von 3,10 m Siebte.

Im Dreisprung der Männer sorgte Ihor Zaiarniy für das nächste Highlight: Er sprang erstmals über die 14-Meter-Marke und gewann mit 14,09 Metern. Alexander Limberg holte mit 13,48 m Silber. In der weiblichen U20 glänzte Heidi Brinkmann mit 11,82 m (PB) und Rang zwei. Ebenfalls Vizemeister wurde Jan Lantermann in der M15 mit 10,29 m.

Auch im Weitsprung sammelten die LGO-Athletinnen und -Athleten Top-Platzierungen: Ihor Zaiarniy wurde mit 6,69 m Zweiter in der Männerklasse, gefolgt von Justus Lakemper (6,63 m) auf Rang drei und Alexander Limberg (6,52 m) auf Rang vier. In der weiblichen U20 siegte Maria Fernanda Vargas Castro mit 5,51 m, Naemi Arndt (5,37 m) gewann Bronze, Heidi Brinkmann (5,32 m) wurde Fünfte. In der männlichen U18 holte Ole Schulte Mesum im Weitsprung mit 6,10 m Silber – und legte im Hochsprung direkt nach: Mit 1,78 m wurde er erneut Zweiter. Julius Schepeler belegte hier mit 1,74 m Platz vier. Zwei weitere zweite Plätze gingen an Franziska Baumhäkel: Im Hochsprung sprang sie 1,70 m (nur 1 cm unter der Norm für die Deutschen U20-Hallenmeisterschaften), im Weitsprung wurde sie mit 5,52 m (PB) ebenfalls Vizemeisterin.

Über 60 Meter der Männer verpasste Niklas Rapp als Vierter in 6,91 Sekunden seine Bestzeit nur um vier Hundertstel. In der U18 unterbot Ole Wörmann bei seinem Sieg in 6,97 Sekunden erstmals die Sieben-Sekunden-Marke. Tom Krellmann wurde in 7,26 Sekunden (PB) Fünfter. Einen wichtigen Schritt Richtung DM machte Leon Böddicker: Er lief im Vorlauf 7,10 Sekunden und erfüllte damit die Norm für die U20-DM in Sindelfingen (20.–22. Februar). Titus Höke steigerte sich als Zehnter auf 7,36 Sekunden. In der weiblichen U20 gewann Mia Grobbel in 7,85 Sekunden Silber. Hannah Kalle wurde in 7,95 Sekunden Fünfte, Naemi Arndt (8,08 s) und Maria Fernanda Vargas Castro belegten die Plätze sieben und acht. U18-Athletin Charlotte Terbeck erreichte mit 8,06 Sekunden (PB) Rang zehn. In den jüngeren Jahrgängen gefielen Tim Eichmann (3. M15) und Isabell Busch (6. W14). Tim Eichmann zeigte zudem ein starkes Rennen über 300 Meter und wurde in 39,45 Sekunden (PB) Zweiter, dicht gefolgt von Phil Marschner in 39,53 Sekunden auf Rang drei.

Über 200 Meter lief Ole Wörmann (U18) im Vorlauf schnelle 22,25 Sekunden, verzichtete jedoch auf das Finale. Dafür qualifizierte sich Linus Leiste, der sich als Dritter auf 22,74 Sekunden steigern konnte. Bei den Männern wurde Ron Greenwood Vierter in 22,35 Sekunden (Vorlauf 22,24 s/PB). In der U20 belegten Malte Mersmann (23,14 s) und Marlon Luca Dominczak (23,25 s/PB) die Plätze vier und fünf, Titus Höke lief dahinter in 23,94 Sekunden neue Bestzeit. In der weiblichen U20 wurde Mia Niemann in 25,94 Sekunden Sechste. Über 400 Meter holte Mara Peltzer in 59,52 Sekunden den Titel. Silber gab es für Tiago Tischler Rodrigues in der männlichen U18 mit 53,66 Sekunden (OB).

Gleich fünf Staffeltitel gingen an die LG Olympia Dortmund. Über 4×200 Meter der männlichen U20 gewann das Quartett Ole Wörmann, Tom Krellmann, Linus Leiste und Malte Mersmann in 1:29,40 Minuten. Auch die weibliche U20 war erfolgreich: Hannah Kalle, Mia Grobbel, Charlotte Terbeck und Neela Hense siegten in 1:45,29 Minuten in der Frauenwertung und lösten gleichzeitig das Ticket nach Sindelfingen. In der U16 gewann die männliche Staffel Tom Eichmann, Phil Marschner, Malek Mrizig und Reto Schmelz in 1:40,85 Minuten. Bei den Mädchen siegten Emmanuela Appiah, Hailey Fofara, Zoe Timusk und Samuela Appiah in 1:48,13 Minuten. Silber holten Nele Wörmann, Oumou Bah, Nele Weindorf und Greta Glahé in 1:47,38 Minuten. Auch in den Langstaffeln gab es starke Resultate: Über 3×1000 Meter der U16 siegten Florian Behler, Matthes Urner und Reto Schmelz in 9:17,95 Minuten. Über 3×800 Meter der weiblichen U16 liefen Anna Porrozzi, Ida Haarmann und Amélie Ben Sassi in 8:02,07 Minuten auf Rang zwei.

Über 60 Meter Hürden gewann Tom Krellmann als U18-Athlet den Wettbewerb der männlichen U20 in 8,32 Sekunden. In der weiblichen U20 unterbot Oumou Bah als Drittplatzierte in 9,10 Sekunden die Norm für die Jugend-Hallen-DM. Franziska Baumhäkel wurde in 9,32 Sekunden (PB) Fünfte. In der U18 blieb Nele Weindorf bei Rang fünf in 8,95 Sekunden erstmals unter neun Sekunden. Malek Mrizig wurde in der M15 Vierter in 9,45 Sekunden (PB), ebenso durfte sich Emmanuela Appiah über eine neue Bestzeit freuen – sie belegte in 9,45 Sekunden Rang acht.

Auch die Mittel- und Langstrecke trug maßgeblich zur starken Gesamtbilanz bei. Karl Luis Eickmeyer gewann in der U20 gleich doppelt: über 800 Meter in 1:58,59 Minuten (PB) sowie über 3000 Meter in 8:45,15 Minuten. Über 800 Meter wurde Paul Glahé Vierter in 2:01,28 Minuten (PB) und holte zudem Bronze über 1500 Meter in 4:13,07 Minuten (PB). Über 3000 Meter wurde Jannes Derwald in 8:54,79 Minuten Zweiter. Einen weiteren Titel steuerte Nortje Dickebohm über 800 Meter der U20 bei – sie gewann in 2:16,32 Minuten (Hallen-PB).

In der männlichen U20 lief Jelle Backhauß in 2:00,17 Minuten zu Silber, gefolgt von Tim Jansing (6. in 2:06,55 Min./PB) und Dean Kost (7. in 2:08,55 Min./PB). Kost wurde zudem Dritter über 1500 Meter der U18 in 4:20,33 Minuten (PB), direkt dahinter lief Quentin Modenbach in 4:24,53 Minuten (PB) auf Rang vier. Erfolgreiche Meisterschaften absolvierte auch Reto Schmelz in der M15: Über 3000 Meter siegte er in 10:00,95 Minuten (OB), über 800 Meter wurde er in 2:09,93 Minuten (PB) Zweiter. Matthes Urner belegte über 3000 Meter Rang fünf in 10:45,32 Minuten (PB). Den gleichen Platz erreichte der ein Jahr jüngere Florian Behler (M14) in 11:07,23 Minuten (PB); zudem wurde er Vierter über 800 Meter in 2:24,75 Minuten (PB). Anna Porrozzi lief über 800 Meter der W14 in 2:36,14 Minuten (PB) auf Rang sieben. Über 3000 Meter der weiblichen U20 meldete sich Sophie Brinkschröder mit Platz vier in 10:46,38 Minuten zurück. Und über 2000 Meter der W14 liefen Ida Haarmann (7:53,15 Min.) und Alexandra Hammerschmidt (7:54,94 Min.) mit neuen Bestzeiten in die Top 8.

Für einen weiteren Meistertitel sorgte Juna Duwenbeck im Kugelstoßen der weiblichen U18. Mit einer deutlichen Steigerung auf starke 14,45 Meter gewann sie Gold. Franziska Baumhäkel folgte mit 11,19 m (PB) auf Rang drei, Aurica Mische wurde Fünfte. Bei den Frauen überzeugte Jana Krämer mit 12,10 Metern (PB) und gewann Silber.


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