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15 Titel und eine U18-EM-Norm für die LGO in Gladbeck

Juna Duwenbeck (Foto: Aleksander Czapla)
Juna Duwenbeck (Foto: Aleksander Czapla)
Mit einer großen Mannschaft, zahlreichen Podestplätzen und mehreren weiteren Normerfüllungen für Deutsche Meisterschaften hat die LG Olympia Dortmund bei den FLVW-Meisterschaften I und II in Gladbeck ein äußerst erfolgreiches Wochenende erlebt. Insgesamt 15 Titel gingen dabei auf das Konto der LGO. Dazu kamen 14 zweite Plätze, neun dritte Plätze sowie viele persönliche Bestleistungen.

Für das wertvollste Ergebnis aus Dortmunder Sicht sorgte Juna Duwenbeck im Diskuswurf der weiblichen Jugend U18. Mit 44,39 Metern steigerte sie ihre persönliche Bestleistung deutlich, gewann den FLVW-Titel und übertraf zugleich die Norm für die U18-Europameisterschaften in Rieti. Dahinter wurde Lynn Kodat mit guten 39,17 Metern Zweite. Im Kugelstoßen hatte Juna Duwenbeck zuvor bereits mit 13,93 Metern den Titel geholt, Aurica Mische belegte mit 10,86 Metern Rang sechs.

Ein besonderes Comeback gelang Anna Hense über 400 Meter. Nach längerer Verletzungspause und ihrem ersten Einzelstart seit drei Jahren lief sie in 56,69 Sekunden direkt zum FLVW-Titel und erfüllte die Norm für die Deutschen U23-Meisterschaften. Damit setzte sie eines der emotionalen Ausrufezeichen des Wochenendes.

Auch im Stabhochsprung war die LGO einmal mehr auf Titelkurs. Bei den Männern gewann Hendrik Hohmann mit 5,15 Metern. Regine Bakenecker entschied den Wettbewerb der Frauen mit 3,81 Metern für sich. Dahinter sorgten Zoe Jakob mit 3,71 Metern bei ihrem Saisoneinstieg und Paula Schulte im Walde mit 3,61 Metern auf Rang drei für ein komplettes LGO-Podest. In der männlichen Jugend U20 gewann Simon Frey mit persönlicher Bestleistung von 4,70 Metern. In der U18 holte Julius Schepeler mit 4,60 Metern und eingestellter Bestleistung den Titel, Tim Behovits wurde mit übersprungenen 4,50 Metern Zweiter.

Tim Behovits durfte zudem im Hochsprung jubeln. Mit 1,91 Metern sprang er persönliche Bestleistung, gewann den FLVW-Titel und erfüllte die Norm für die Deutschen U18-Meisterschaften. Ole Schulte Mesum komplettierte das Dortmunder Ergebnis mit Saisonbestleistung von 1,80 Meter und Platz zwei, Julius Schepeler wurde mit 1,77 Meter Vierter. Im Weitsprung erreichte Ole Schulte Mesum zudem mit 6,21 Metern Rang drei.

Sehr erfreulich verliefen auch die Sprint-Staffeln. Die weibliche U20-Staffel mit Nele Weindorf, Mia Grobbel, Charlotte Terbeck und Mia Lüth gewann in 48,42 Sekunden und erfüllte die U20-DM-Norm. Ebenfalls zum Titel und zur DM-Norm sprintete die männliche U18-Staffel mit Linus Leiste, Ole Wörmann, Tom Krellmann und Luan Adu in 42,77 Sekunden. In der männlichen U16 gewann die LGO-Staffel mit Malek Mrizig, Phil Marschner, Petros Gkountouras und Bastian Tewes in 46,98 Sekunden. Auch die weibliche U16 zeigte starke Staffelrennen: Die erste Mannschaft mit Marit Frey, Emmanuela Appiah, Zoe Timusk und Isabell Busch wurde in 50,17 Sekunden Zweite, die zweite LGO-Staffel mit Aminata Camara, Samuela Appiah, Hailey Fofara und Lieselotte Thiele lief in 50,59 Sekunden auf Rang fünf. Und die U18-Formation mit Nele Wörmann, Mia Kullik, Oumou Bah und Ilvy Assmann belegte in 50,68 Sekunden Platz sechs.

In den Einzeldisziplinen der Sprinterinnen und Sprinter gab es weitere sehenswerte Ergebnisse. Leon Böddicker gewann den 100-Meter-Titel der männlichen Jugend U20 in 10,68 Sekunden, allerdings bei zu viel Rückenwind. Zuvor war er bereits 10,94 Sekunden im Vorlauf gelaufen. Bei den Männern erreichten Ron Greenwood und Niklas Rapp das Finale. Niklas Rapp lief dort 10,86 Sekunden und wurde Achter, Ron Greenwood kam in 10,93 Sekunden auf Rang neun. In der männlichen Jugend U18 wurde Ole Wörmann über 100 Meter in 11,04 Sekunden Dritter, Tom Krellmann belegte in 11,42 Sekunden Rang sechs. Luan Adu steigerte sich im Vorlauf auf 11,84 Sekunden.

Bei den Frauen zog Johanna Rier nach 12,59 Sekunden ins Finale ein. Dort steigerte sie sich auf 12,50 Sekunden und wurde Sechste. In der weiblichen U20 stellte Mia Grobbel im 100-Meter-Finale mit 12,52 Sekunden ihre persönliche Bestleistung ein und wurde Fünfte. Mia Lüth steigerte sich auf 12,72 Sekunden und belegte Rang acht. Charlotte Terbeck lief in 12,79 Sekunden (Vorlauf 12,69) auf Platz acht der weiblichen U18.

Über 400 Meter überzeugte Linus Leiste in der U18 mit persönlicher Bestleistung von 50,67 Sekunden und Platz zwei. Tiago Tischler Rodrigues wurde in 53,53 Sekunden Sechster. In der U20 lief Malte Mersmann in 51,58 Sekunden ebenfalls persönliche Bestleistung und erreichte Rang vier. Bei der weiblichen Jugend U18 kam Neela Hense in 61,91 Sekunden auf Platz sechs.

Auch über die Hürden gab es mehrere hochwertige Resultate. Tom Krellmann steigerte sich über 110 Meter Hürden gleich zweimal und wurde im Finale mit starken 14,37 Sekunden Zweiter. Nele Weindorf lief über 100 Meter Hürden der weiblichen U18 im Vorlauf 14,24 Sekunden persönliche Bestzeit und im Finale 14,08 Sekunden, dort allerdings bei zu viel Rückenwind. Direkt dahinter wurde Oumou Bah in ebenfalls schnellen 14,36 Sekunden Dritte. In der W15 überzeugte Emmanuela Appiah über 80 Meter Hürden mit 12,03 Sekunden, Platz drei und der Norm für die U16-DM. Zoe Timusk verbesserte sich auf 12,31 Sekunden und wurde Siebte. Über 300 Meter Hürden der W15 liefen Charlotte Butzin in 51,23 Sekunden und Hailey Fofara in 51,44 Sekunden auf die Plätze fünf und sechs.

Darüber hinaus überzeugte Emmanuela Appiah nicht nur über die Hürden, sondern auch im Sprint mit Saisonbestzeit von 12,74 Sekunden im Vorlauf. Im Finale wurde sie in 12,86 Sekunden Sechste. Zoe Timusk lief über 100 Meter 13,02 Sekunden und damit persönliche Bestleistung. Hailey Fofara verpasste das Finale über 100 Meter um nur vier Hundertstelsekunden und steigerte sich über 300 Meter als Fünfte auf 44,20 Sekunden. Isabell Busch sprintete über 100 Meter 13,08 Sekunden eine neue Bestzeit im Vorlauf und wurde Neunte.

Bei den männlichen U16-Athleten sammelte Phil Marschner weitere Top-Ergebnisse. Über 300 Meter wurde er in 39,13 Sekunden Dritter, über 300 Meter Hürden gewann er in 41,81 Sekunden den Titel. Malek Mrizig erreichte über 80 Meter Hürden in 12,36 Sekunden eine neue Bestleistung und wurde Fünfter. Tom Eichmann sprintete über 100 Meter der M15 nach 11,89 Sekunden im Vorlauf ins Finale und belegte dort Rang fünf. Dahinter lief Bastian Tewes in 12,28 Sekunden auf den achten Platz.

Auf den Mittel- und Langstrecken gab es ebenfalls persönliche Bestleistungen. Paul Glahé lief über 3000 Meter der männlichen Jugend U20 in 9:30,45 Minuten auf Platz zwei. Dean Kost steigerte sich über 1500 Meter der U18 auf 4:14,54 Minuten, Quentin Modenbach lief in 4:24,92 Minuten ebenfalls Bestzeit. Bei den Frauen wurde Petra Franken über 5000 Meter in 19:31,70 Minuten Zweite.

Auch in den Sprung- und Wurfdisziplinen kamen weitere Medaillen hinzu. Alexander Limberg gewann den Dreisprung der Männer mit 13,90 Metern. Bei den Frauen belegte Dorinda Tawiah mit 11,19 Metern Rang drei. Und in der weiblichen U20 wurde Naemi Arndt im Weitsprung mit 5,36 Metern Zweite und erreichte im Dreisprung mit 11,72 Metern Rang drei. Damit fehlten ihr im Dreisprung lediglich acht Zentimeter zur DM-Norm. Malina Rohlfing und Nelly Szpejewski belegten im Dreisprung die Plätze sechs und sieben. In der M15 wurde Jan Lantermann mit 10,17 Meter Fünfter. Johanna Rier erzielte im Weitsprung der Frauen gute 5,50 Meter und landete auf Rang sieben. Bei den Männern sprang Ihor Zaiarnyi mit 6,56 Meter auf den Silberrang.

Einen starken Auftritt zeigte auch Collin Kost in der männlichen Jugend U18. Im Kugelstoßen sicherte er sich souverän den Sieg mit 13,99 Meter. Im Diskuswurf steigerte er sich als Zweitplatzierter auf sehr gute 47,58 Meter. Timo Ritter erreichte als Siebter im Diskuswurf der Männer mit 34,57 Metern eine persönliche Bestleistung. Bei den Frauen wurde Franziska Folz im Diskuswurf mit 43,17 Metern Zweite, Jana Krämer kam mit persönlicher Bestleistung von 39,62 Metern auf Rang fünf und wurde zudem im Kugelstoßen mit 11,55 Metern Dritte.

Damit präsentierten sich die LGO-Athletinnen und -Athleten in Gladbeck nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite gut aufgestellt – und sammelte wenige Wochen vor den nationalen Meisterschaften reichlich Rückenwind.


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