Mehr als 160 Athletinnen und Athleten haben am Samstag am diesjährigen Sommerfest der LG Olympia Dortmund im Stadion Hacheney teilgenommen. Von den jüngsten Kinderklassen bis zu den Erwachsenen nutzten die Aktiven die familiäre Veranstaltung für einen abwechslungsreichen Wettkampftag mit vielen guten Leistungen und persönlichen Bestmarken.
Im Stabhochsprung der Männer überquerte Hendrik Hohmann 5,00 Meter. Jonas Wolf meisterte 4,40 Meter, für ihn endete mit damit der letzte Wettkampf seiner Karriere. Im Anschluss verabschiedete LGO-Vorstandsmitglied Finn Atzbacher den Stabhochspringer offiziell und überreichte ihm als Anerkennung für seine sportliche Laufbahn ein Präsent. Im Stabhochsprung der Frauen überzeugte Lea Laux mit 3,90 Meter. Für eine gute Leistung sorgte auch die eigentliche Speerwerferin Annika Seifert: Mit der Vier-Kilogramm-Kugel steigerte sie ihre persönliche Bestleistung auf 11,32 Meter.
Eine außergewöhnliche Besetzung schickte die LGO über 3 x 1000 Meter ins Rennen. Matthias Reich, Malte Mersmann und Tim Huge, die normalerweise auf den Langsprintstrecken zu Hause sind, bewältigten die ungewohnte Distanz in 9:20,19 Minuten. Die U16-Staffel mit Florian Behler, Matthes Urner und Reto Schmelz erreichte nach 9:39,84 Minuten das Ziel.
Reto Schmelz gehörte auch in den Einzeldisziplinen zu den auffälligsten Nachwuchsathleten. Über 100 Meter lief er 12,37 Sekunden, im Weitsprung steigerte er seine Bestleistung auf 5,78 Meter. Matthes Urner landete bei 5,13 Metern. Eine weitere persönliche Bestzeit stellte Aurelian Radinger auf, der die 75 Meter in 9,83 Sekunden zurücklegte.
In der W14 erzielte Isabell Busch über 100 Meter 13,29 Sekunden und über 80 Meter Hürden 13,69 Sekunden. Im Weitsprung kam sie bei etwas zu viel Rückenwind auf 4,72 Meter. Noch schneller über die Hürden war Marlene Dreessen, die nach 13,64 Sekunden das Ziel erreichte. Nele Schröder verbesserte sich über 100 Meter auf 13,66 Sekunden und sprang windunterstützte 4,64 Meter.
Auch in den jüngeren Altersklassen gab es zahlreiche erfreuliche Resultate. Jaron Brunert steigerte sich im Stabhochsprung auf 2,75 Meter, Jonathan Buchholz stellte mit 2,20 Metern ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung auf.
Über 75 Meter der W13 lief Marieke Schulze mit 10,73 Sekunden eine neue Bestzeit, dicht gefolgt von Lene Bergmann in 10,78 Sekunden. Im Weitsprung drehte Lene Bergmann die Reihenfolge mit 4,68 Metern vor Marieke Schulze mit 4,48 Metern um. Riva Franke überzeugte mit einer neuen 800-Meter-Bestzeit von 2:26,95 Minuten und verbesserte sich im Weitsprung zudem auf 4,44 Meter. Sophie Vollmer stellte über 60 Meter Hürden in 10,92 Sekunden eine weitere persönliche Bestleistung auf.
In der W12 steigerte sich Lene Basalla sowohl über 75 Meter auf 10,95 Sekunden als auch im Weitsprung auf 4,04 Meter. Lilly Duwenbeck lief über 60 Meter Hürden mit 11,35 Sekunden eine neue Bestzeit und überquerte im Stabhochsprung 2,10 Meter. Alissa Kagan kam im Weitsprung bei zu starkem Rückenwind ebenfalls auf 4,04 Meter und verbesserte sich über 60 Meter Hürden auf 12,50 Sekunden.
Den traditionellen sportlichen Schlusspunkt setzte der Speerwurf. Seit vielen Jahren treten beim Sommerfest LGO-Athletinnen und -Athleten aus ganz unterschiedlichen Disziplinbereichen gegeneinander an. In diesem Jahr führte Finn Bertling das Feld mit 42,09 Metern an. Dahinter folgten Ben Duwenbeck mit 40,75 Metern, Jonas Wolf mit 40,61 Metern und Constantin Rutsch, der seine persönliche Bestleistung auf 38,49 Meter steigerte. Lea Laux siegte bei den Frauen mit 31,61 Metern gefolgt von Paula Schulte im Walde mit 26,46 Meter.
Bestleistungen und Gemeinschaft beim LGO-Sommerfest
- Details
- Wettkampf
