Mit 40 Athletinnen und Athleten war die LG Olympia Dortmund am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der U18 und U23 im Sportpark Lohrheide vertreten. Vom 3. bis 5. Juli traf sich in Bochum-Wattenscheid die nationale Nachwuchsspitze – für die LGO wurde das Wochenende fast vor der Haustür zu einem erfolgreichen Auftritt mit vier Medaillen, mehreren Finalplatzierungen und zahlreichen wertvollen Meisterschaftserfahrungen.
Für ein großes Ausrufezeichen sorgte Hendrik Hohmann im Stabhochsprung der männlichen U23. Mit 5,22 Metern sicherte sich Hendrik Hohmann die Silbermedaille und bestätigte einmal mehr seine Konstanz. Im selben Wettbewerb rundeten Ben Duwenbeck als Achter mit 4,92 Metern und Simon Frey als Zehnter mit 4,82 Metern das LGO-Ergebnis im Stabhochsprung ab.
Ebenfalls auf das Podest lief Karolina Haas über 800 Meter der weiblichen U23. Nach einem souveränen Vorlauf, den sie in 2:09,31 Minuten gewann, steigerte sich die Mittelstrecklerin im Finale auf 2:07,47 Minuten und belohnte sich mit der Bronzemedaille. Damit bestätigte Karolina Haas ihre Position in der nationalen Spitze ihrer Altersklasse. Darüber hinaus gingen auch Nortje Dickebohm und Mara Peltzer über 800 Meter an den Start. In den Halbfinals kamen die beiden Dortmunderinnen auf 2:11,93 Minuten beziehungsweise 2:17,81 Minuten.
Eine weitere Bronzemedaille ging an Theo Gröver. Über 1500 Meter der männlichen U18 qualifizierte sich der LGO-Athlet zunächst in 4:14,35 Minuten sicher für das Finale. Dort zeigte er ein mutiges Rennen, lag 300 Meter vor dem Ziel sogar an der Spitze und kämpfte sich in 4:06,69 Minuten auf den dritten Platz.
Auch Juna Duwenbeck durfte in Wattenscheid über Edelmetall jubeln. Bereits am Freitag steigerte sie sich im Diskuswurf der weiblichen U18 auf 44,71 Meter, erzielte damit eine persönliche Bestleistung und gewann Bronze. Im selben Wettbewerb belegte Lynn Kodat mit 39,02 Metern Platz 14. Einen Tag später erreichte Juna Duwenbeck auch im Kugelstoß den Endkampf und wurde mit 14,13 Metern Siebte.
Nur knapp am Podest vorbei lief Tom Krellmann über 110 Meter Hürden der männlichen U18. Nach 14,29 Sekunden im Vorlauf und einer weiteren persönlichen Bestleistung von 14,22 Sekunden im Halbfinale erreichte der Dortmunder das Finale. Dort lag Tom Krellmann lange aussichtsreich im Rennen, blieb jedoch an der letzten Hürde hängen und belegte in 14,30 Sekunden Platz vier.
Auch Ole Wörmann überzeugte über 100 Meter der männlichen U18. Nach 10,90 Sekunden im Vorlauf und 10,85 Sekunden im Halbfinale belegte er im Finale in 10,94 Sekunden Platz sechs. Gemeinsam mit Linus Leiste, Tom Krellmann und Tom Eichmann lief Ole Wörmann zudem in der 4x100-Meter-Staffel der männlichen U18 in 42,58 Sekunden ebenfalls auf Rang sechs. Linus Leiste sammelte darüber hinaus weitere wichtige DM-Erfahrung und lief über 400 Meter in 50,35 Sekunden persönliche Bestleistung.
Über 800 Meter der männlichen U23 standen mit Aik Straub und Paul Gröver gleich zwei Dortmunder im Finale. Aik Straub qualifizierte sich als Vierter seines Halbfinals in 1:51,70 Minuten direkt über die Zeit für den Endlauf. Für Paul Gröver nahm der Weg ins Finale eine besondere Wendung: Im Halbfinale kam er nach einer Behinderung durch einen anderen Läufer zu Sturz und erreichte das Ziel erst nach 2:48,31 Minuten. Durch einen Jury-Entscheid wurde er dennoch ins Finale gesetzt – und zeigte dort eine starke Reaktion. Im Endlauf belegte Aik Straub in 1:52,42 Minuten Platz sechs, Paul Gröver folgte in 1:52,59 Minuten direkt dahinter auf Rang sieben. Nicht ihren besten Tag erwischten dagegen Lenny Riebe und Lars Franken. Lenny Riebe schied über 1500 Meter der männlichen U23 nach 4:00,39 Minuten im Halbfinale aus, Lars Franken musste sein 5000-Meter-Rennen vorzeitig beenden.
Auch die U23-Sprinter der LGO konnten sich in der Lohrheide gut präsentieren. Ron Greenwood erreichte über 100 Meter das Finale und belegte dort mit persönlicher Bestleistung von starken 10,68 Sekunden Platz sieben. Leon Böddicker lief im Vorlauf 10,72 Sekunden, zog ebenfalls ins Halbfinale ein und erzielte dort 10,82 Sekunden. Über 200 Meter kam Ron Greenwood auf gute 22,07 Sekunden.
In der weiblichen U23 überzeugte auch Johanna Rier über 200 Meter. Mit 24,65 Sekunden stellte sie im Vorlauf eine persönliche Bestleistung auf und erreichte das B-Finale, in dem sie als Siebte 24,76 Sekunden lief. Anna Hense erzielte über 400 Meter in 56,15 Sekunden eine neue Saisonbestleistung. Paula Schulte im Walde belegte im Stabhochsprung mit 3,60 Metern Platz sieben, Sophie Brinkschröder wurde über 5000 Meter in 18:37,85 Minuten Sechzehnte.
Für einen weiteren Höhepunkt sorgte die 4x100-Meter-Staffel der weiblichen U23: Charlotte Terbeck, Johanna Rier, Mia Grobbel und Mia Lüth liefen in 47,13 Sekunden auf Platz acht und erfüllten damit zugleich die B-Norm für die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen.
Auch in den weiteren U18-Wettbewerben sammelte die LGO zahlreiche Endkampfplatzierungen und persönliche Bestleistungen. Collin Kost wurde im Diskuswurf mit 51,26 Metern Achter und verbesserte seine bisherige Bestmarke dabei um fast vier Meter. Im Kugelstoß erreichte er mit 14,24 Metern Rang 16. Tim Behovits belegte im Stabhochsprung mit 4,60 Metern Platz fünf und im Hochsprung mit 1,85 Metern Rang zwölf. Julius Schepeler kam im Stabhochsprung mit 4,45 Metern ebenfalls auf Platz zwölf. Dean Kost steigerte sich über 2000 Meter Hindernis auf 6:20,58 Minuten und lief damit persönliche Bestleistung.
Bei den U18-Athletinnen erreichte Nele Weindorf über 100 Meter Hürden nach 14,31 Sekunden im Vorlauf das Halbfinale und lief dort noch einmal gute 14,34 Sekunden. Franziska Baumhäkel belegte im Hochsprung mit 1,64 Metern Platz neun. Die 4x100-Meter-Staffel der weiblichen U18 mit Emmanuela Appiah, Nele Weindorf, Oumou Bah und Samuela Appiah kam in 48,47 Sekunden auf Rang 13.
Damit kehrte die LG Olympia Dortmund mit vier Medaillen, zahlreichen Finalplatzierungen und vielen persönlichen Erfolgserlebnissen aus Bochum-Wattenscheid zurück. Noch wichtiger als die reine Bilanz: Das große LGO-Team zeigte in der Lohrheide, wie breit der Verein in der U18 und U23 aufgestellt ist. Lange bleibt der Sportpark Lohrheide allerdings nicht leer: Bereits am kommenden Wochenende finden dort die Deutschen Meisterschaften der U16 und U20 statt. Dort wird die LG Olympia Dortmund wieder mit einem großen Team vertreten sein.
Vier DM-Medaillen für großes LGO-Team bei der U18-/U23-DM
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